Volltext : Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 65, 1909)

Relative Schweremessungen in Württemberg.
V. Messungen auf den Linien: 1. Schwenningen bei Erolzheim. 2. Heilbronn
 bis Crailsheim. 3. Mergentheim— Weikersheim. 4. Altshausen
bis Wurzach. 5. Fischbach a. B. bis Isny.
Mit 1 Tabelle und 1 Karte auf Taf, X.
Von K. R. Koch.

In den Jahren 1906, 1907, 1908 sind die Schwerkraftsmessungen
in Württemberg so weit gefördert, daß ein vorläufig als eng genug
anzusehendes Netz von Beobachtungsstationen das Land nahezu
gleichmäßig überzieht. Abgesehen von einer in der Richtung von
Nord nach Süd verlaufenden Linie von Beobachtungsstationen auf
dem Tübinger Meridian (von Fürfeld bis Bitz) ist das Land von
sieben von West nach Ost verlaufenden Stationslinien durchzogen,
nämlich (von Norden beginnend).
1. Linie Mergentheim— Weikersheim
(ungefähre geographische Breite:
Schwaigern— Crailsheim
(ungefähre geographische Breite:
Herrenalb—Bopfingen
(ungefähre geographische Breite:
Freudenstadt—Ulm
(ungefähre geographische Breite:
Schwenningen—Erolzheim
(ungefähre geographische Breite:
Altshausen— Wurzach
(ungefähre geographische Breite:
6, „ Fischbach—Isny .
(ungefähre geographische Breite:
Sollte sich das Bedürfnis nach einer weiteren Verengung des
Netzes herausstellen, so wäre zwischen den Linien 1 und 2, 2 und 3,
3 und 4, 4 und 5, je eine weitere Linie einzuschieben, wodurch sich
der nordsüdliche Abstand der Linien auf ca. 12—13 Bogenminuten
verkürzen würde; die zwischen 5 und 6 liegende Linie ist bereits
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