Full text: Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 67, 1911)

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neglecia Rzvuss aus dem Oberoligocän von Tuchoric; letztere Art ist 
jedoch etwas mehr walzenförmig, hat ihre größte Breite mehr in 
der Mitte und auch den vorletzten Umgang noch ziemlich kräftig 
entwickelt und gewölbt, während Hüldegardiae ihre größte Breite 
mehr gegen das untere Drittel hat und von da aus sich ziemlich 
rasch und fast geradlinig zuspitzt; die feine Spiralstreifung hat 
neglecia auch. — Oleacina eburnea Kı. aus dem Sylvana-Kalke ist 
mehr. eiförmig, hat stärker gewölbte Umgänge und keine Spiral- 
streifung. 
Vitrina (Phenacolimax) 8uevica SANDBERGER. 
(Vergl. MıLLER, diese Jahresh. 56, Jahrg. S. 396.) 
In der laevis-Zone von mir 5 Stück gefunden; größte Breite 
6,2 mm, Höhe 3,5 mm; Umgänge 2'/2—3. 
Einen Unterschied gegenüber den in der Sandgrube gefundenen 
Gehäusen (im ganzen etwa 12 Stück) konnte ich nicht finden. Die 
Gehäuse der laevis-Zone sind allerdings z. T. größer und länger, 
aber wohl nur, weil sie entweder besser ausgewachsen oder voll- 
ständiger erhalten sind. — An dem mir von der Naturaliensammlung 
in Stuttgart zur Vergleichung übersandten Gehäuse von Undorf scheint 
mir der Spiralrand etwas stärker umgeschlagen bezw. erweitert zu 
sein, — soweit man dies bei der nicht ganz guten Erhaltung er- 
kennen kann. 
Zonites (Archaeozonites) subverticillus SANDBERGER n. v.? 
In der (aevis-Zone 1 unvollständig erhaltenes Gehäuse gefunden, 
das wohl zu der gleichen Art gehört wie die 2 von Herrn Jooss, 
Stuttgart, in der Sandgrube gefundenen Gehäuse, die wohl eine be- 
sondere Varietät des subverticillus darstellen. Das in der laevis-Zone 
gefundene Gehäuse ist etwas kleiner und — wohl im Zusammen- 
hang hiermit — enger genabelt als die 2 Gehäuse der Sandgrube. 
Zonites (Archaeozönites) aff. Haidingeri Reuss Spser. S. 443. 
2 Steinkerne gefunden, deren Nabel nach außen stumpf ge- 
kantet ist, ähnlich wie bei dem A, Haidingeri; nicht genau be- 
stimmbar. 
Zonites (Archaeozonites) subcostatus SANDBERGER? 
(SANDBERGER: „Die Land- und Süßwasserkonchylien der Vorwelt“, S. 604.) 
In der /aevis-Zone an der Hohen Steige 1 nicht gut erhaltenes 
Gehäuse mit 5'/2 Windungen gefunden, das am besten zu Archaeo- 
39%
	        

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