Volltext : Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 69, 1913)

Synopsis der deutschen Blindwanzen (Hemiptera
heteroptera, Fam. Capsidae).
Von Dr. Theodor Hüeber, Generaloberarzt a. D. in Ulm.
XVYL Teil.
(Div. Plagiognatharia: Schluß. — Trib. 2: Isometopini.)
Atomoscelis Revut.

Klein, eirund, ziemlich glanzlos, mit Flaumhaar bedeckt,
 aber nicht mit Schuppenhärchen. Der senkrechte
Kopf ist leicht in die Quere gezogen, etwas breiter als das
Pronotum vorne und etwa ?%s—'!/s schmäler als dessen
Grund. Der breite Scheitel ist ungerandet; die Stirne
ziemlich stark gewölbt; der kaum vorspringende, von
der Seite gesehen ziemlich stark gekrümmte Kopfschild
ist an seinem Grunde von der Stirne gut abgesetzt und
Hiegt mit seinem Grunde in einer zwischen den Fühlerwurzeln
 gezogenen Linie; Wangen ziemlich hoch; Kehle
nicht wahrnehmbar; Augen ziemlich glatt und ziemlich
kurz, sich nicht weit über die Kopfseiten ausdehnend. Der Schnabel
reicht bis zu den hinteren Hüften. Die Fühler sind am Augenende
innseits eingefügt, ihr erstes Glied überragt nicht die Kopfschildspitze.
 Das kurz trapezförmige Pronotum ist am Grunde
mehr als doppelt so breit wie lang, nach vorne zu leicht verengt,
vorne um die Hälfte breiter als lang, seine Seiten sind gerade,
seine Fläche ist fast wagrecht; der Fortsatz der Vorderbrust ist gewölbt.‘
 Die Halbdecken sind ausgebildet, die Membran ist zweizellig.
Die Hinterschenkel sind verdickt und schwarz punktiert;
 an den hinteren Tarsen ist das dritte Glied länger
als das zweite und so lang wie die beiden ersten zusammen.
 Die bis jetzt bekannte einzige Art dieser Gattung lebt
in Südeuropa. Nach Reuter.

(83) *onustus FıeB.
Weißlich, Körper grünlich, 9; Nacken grünlich; Schnabel grünlich.
 Fühler ganz schmutzig gelblichweiß , fein weißlich behaart;
            
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