Full text: Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 73, 1917)

|. Bericht über die geschäftlichen Angelegenheiten 
des Vereins. 
Unter dem Einfluß des Kriegs hielt sich das Vereinsleben auch 
im Vereinsjahr. 1916/17 in bescheidenen Grenzen, Eine Hauptversamm- 
lung wurde gemäß einem Beschlusse des Ausschusses vom 20. Novem- 
ber 1916 nicht abgehalten, doch fanden sowohl in Stuttgart mehrere 
wissenschaftliche Abende statt, wie auch der Oberschwäbische Zweig- 
verein im Januar 1917 eine Hauptversammlung und am Peter- und 
Paultag eine geognostische Exkursion in das Molassegebiet von Ursendorf 
veranstaltete. Infolge des Ausfallens der Hauptversammlung fand keine 
Neuwahl des Vorstands und des Ausschusses statt; beide behielten die 
für 1915/17 gewählte Zusammensetzung. Infolge einiger bei der Her- 
stellung des Jahresheftes sich einstellenden Schwierigkeiten erschien das 
letztere erst kurz vor Jahresschluß 1916 und in beschränktem Umfang. 
(Dieselben Ursachen wirkten auch verzögernd auf die Ausgabe des vor- 
liegenden Jahresheftes 1917.) 
Die Sammlungen des Vereins haben auch im abgelaufenen Vereins- 
jahr manchen erfreulichen Zuwachs durch Schenkung. seitens der Mit- 
olieder und Gönner des Vereins erfahren; doch ist die Zusammenstellung 
dieser Schenkungen infolge der Lücken, die zurzeit in der Verwaltung 
der Sammlungen bestehen, einigermaßen erschwert und soll erst später, 
nach Rückkehr normaler Verhältnisse, hier veröffentlicht werden. 
Nicht geringe Veränderungen haben im Mitgliederbestand des 
Vereins stattgefunden, Insbesondere hat derselbe zu seinem großen 
Leid mehrere hervorragende Ehrenmitglieder und Mitglieder durch den 
Tod verloren, teils durch den Heldentod im Kampf fürs Vaterland, 
teils durch Abberufung von friedlicher Arbeit in der Heimat, Ander- 
seits hatte der Verein die Freude, wieder mehrere Mitglieder, die sich 
in Jangjähriger Zugehörigkeit zum Verein um die Wissenschaft im all- 
gemeinen und um die Heimatkunde im besondern reiche Verdienste 
erworben haben, zu Ehrenmitgliedern ernennen zu können. Es sind
	        

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