Eine neue Fundstelle tertiären Süßwasserkalks.
Von H. Sihler, Blaubeuren,
In der Nähe von Asch auf der Blaubeurer Alb bin ich auf ein bisher
unbekanntes Vorkommen von tertiärem Süßwasserkalk gestoßen. Der
Fundort liegt nordwestlich von Asch, ungefähr einen Kilometer vom
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+ Fundstelle
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Ort entfernt, in einer Lehmgrube rechts der Straße nach Bühlenhausen,
661 m ü. N. N. Die Stelle ist durch eine deutliche Erhöhung im Gelände
ausgezeichnet. Durch den Abhub von Lehm für den Bodenbelag der
Scheunen kam ein 8—10 m langer, im Mittel ungefähr 1m mächtiger
Aufschluß zustande, der aber leider zum größten Teil wieder von Lehm
bedeckt ist. Immerhin liegt so viel frei, daß das Alter der Schichten bestimmt
werden konnte.
Das Gestein ist ein verhältnismäßig harter Kalk, teilweise von
bituminösen Bestandteilen grau gefärbt. Schalenreste finden sich häufig.
ganze Petrefakten sind nicht gerade selten, aber so fest in das Ge-