Full text : Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 88, 1932)

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Ich zweifle jedoch nicht, daß sie sich auch an den übrigen Fundstellen
bei entsprechender Achtung auf diese kleinen Körperchen nachweisen
lassen,
Gattung Spirophthalmidium CUsSEMAN.
Diese Gattung wurde von CUSEMAN (Contributions from the CUSHMAN
Laboratory 1927, vol. 3, part 1, p. 37) von Ophihalmidium getrennt,
da die Kammern, mit Ausnahme des Anfangsteils, in dem eine kugelige
Kammer von einer röhrenförmigen Kammer kreisförmig umgeben ist,
an den beiden Enden spiroloculina-artig eingeknickt sind. Die Kammern
sind jedoch nicht, wie bei Spiroloculina, aneinandergelegt, sondern. der
Zwischenraum zwischen den Kammern ist mit einer dünnen Kalkmasse
völlig ausgefüllt. Die Mündung ist einfach und ohne Zahn.
Spirophthalmidium carinatum KÜBLER & ZWINGLI.
- Taf. V, Fig. 7 bis 10.
1870. Ophthalmidium carinatum KÜBLER & ZwINGLI, Foraminiferen des Schweizer
Jura, S. 16, Taf. II, Fig. 11 und 12.
1870. O. birmensdorfensis, KÜBLER & ZwWINGLI, ebendort, S. 21, Taf, IH, Fig. 46.
1862. Gultulina strumosa GÜMBEL, Die Streitberger Schwammlager, S. 227, Taf, IV,
Fig. 13a und b, 14a und b. .
1865. G. strumosa SCHWAGER, Mikr. Fauna jurass. Schichten, No. 109, Taf. VIL,
Fig. 9.
Die weiße Schale auf der Oberseite mehr oder weniger gewölbt;
Unterseite meist eben. Die wenigen, von außen erkennbaren Nähte
nur schwach angedeutet. Ein vorgezogener Schnabel trägt die runde,
zahnlose Mündung. Bau und Anordnung der Kammern läßt sich nur
durch Anschliffe feststellen, und verweise ich hierüber auf meine Abhandlung
 über die Foraminiferenfauna der Schwammergel.
Durch die Untersuchung der Fauna der Parkinsoni-Mergel von
Heidenheim konnte ich mich von der völligen Übereinstimmung der
Formen des Braunen Jura mit denen des Weißen Jura überzeugen.
Ich habe mich daher für den mehr bezeichnenden Namen. „carinatum““
entschieden.
Bis über % mm groß. Sehr häufig an sämtlichen Fundorten der
Transversartus-Schichten und der Impressa-Tone, wo sie durch die
weiße Farbe der Schalen leicht in die Augen fallen.

Spirophihalmidium dilatatum PAALZOW.
Taf. V, Fig. 20.
1917. Ophthalmidium dilatatum PAALZOW, Foraminiferenfauna‘ der Schwammmergel,
 S. 20, Taf. 41, Fig. 20 und 21.
            
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