Volltext: Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 52, 1896)

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dachziegeligen Rasen, oberseits rauchgrau, seidenhaarig, am Rande 
dünn und wellig, schwärzlich; Röhren sehr kurz, graubräunlich, mit 
anfangs weiss bereiften, später graubraunen Mündungen. 
An alten Baumstümpfen; September— April. — II. Wildbad (0.). 
OO Röhrenmündungen fein, rundlich. 
L]) Röhren anfangs weisslich, bei Berührung 
schwarz werdend, später schwarzbraun. 
P. adustus (Wım.D.). Fruchtkörper grösstenteils abstehend, 
meist halbkreisförmig, bis 8 cm lang, 2—5 cm breit, 2—4 mm dick, 
oberseits dünnfilzig oder zottig, aschgrau, später ockerfarben, am Rande 
anfangs schneeweiss, später schwärzlich ; Röhren ca. 2 mm lang, grau. 
An alten Stämmen und Stümpfen von Laubhölzern; September—Mai. — 
I. Stuttgart (M.); Hofen a. N. (GEssLER); Hohenheim (OK.); Crailsheim (Bu.); 
Lorch: an Eichenstöcken im Sieber (GoTTscHICK). II. Wildbad (0.). III. Aalen- 
Wasseralfingen (H); Reutlingen (D.); Schörzingen (Sm.). 
LIL] Röhren weisslich, mit ockerfarbener, etwas 
schimmernder Mündung. 
P. fumosus (Pzrs.). Fruchtkörper meist in dachziegeligen 
Rasen, 5—8 cm lang, 2—5 cm breit, hinten ca. 1 cm dick, nach vorn 
verdünnt, innen hell-ockerfarben, geschichtet, oberseits hell-ocker- 
farben, anfangs fein seidenhaarig, später kahl; Röhren 2—3 mm lang. 
An alten Stänmen von Weiden und andern Laubhölzern; Oktober—März. 
XI. Stuttgart (M.); Lorch (GoTrTscHICK). II. Wildbad (0.). 
71 Fruchtkörper von Anfang an trocken und saftlos. 
* Fruchtkörper festfaserig oder wergartig, nicht holzig, 
oben mit einer dünnen Haut bekleidet. 
$ Oberfläche fein flaumig, später mit einer festen, 
lackartigen Rinde überzogen; Substanz zinnoberrot. 
P. cinnabarinus (Jacq.). Fruchtkörper flockig-korkartig, 
halbkreisförmig, bis 8 cm lang, 4 cm breit, hinten 1—2 cm dick; 
oberseits gewölbt, anfangs feinhaarig, später mit glatter, fester, 
gleichfarbiger Rinde, schwach gezont; Röhren 3—4 mm lang, mit 
rundlicher, lebhaft roter Mündung. 
An Laubholzstämmen; August—Mai. — I. Im Schönbuch: an alten Birken 
im Steinriegel (KARRER). III. Aalen-Wasseralfingen (H.); Schörzingen: an Kirsch- 
bäumen sehr selten (Sw.). 
$$ Oberfläche ohne lackartige Rinde. 
O Oberfläche mit konzentrischen Zonen oder Furchen. 
[] Fruchtkörper dick, anfangs weich, später 
korkig, fast holzig. 
P, officinalis (Yız..). Fruchtkörper hufförmig, oft formlos, 
weich, aber zäh, zuletzt zerreiblich, innen weiss, oberseits glatt, 
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