Visitation Wildberg.
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Effringen 9.
Die pfarr,
die friemeß;
dise obgemelten pfarren /auch zu Bulach gehörig] und pfrunden
alle von den Grücklern erkauft.
Ebhausen ?)
Pfarrei, der Kommentur zu Rordorf.
Rep. Rel, u. Kirchensachen, B. 17, 4 verschiedene — I, IT, III, IV — Verzeichnisse
der württ, Kollaturen in und außer Lands, sowie die auswärtigen im
Land, s. d. um 1555. (Vgl. oben S. 45 entsprechend den dortigen Nummern
[V—YIL)
B. Visitatorische Maßnahmen.
67. Inventur der Kirchenkleinodien in Stadt und Amt Wildberg. 1535 März,
April, August.
1. Verzaichnung, wie man inventiert zu Ebhusen nach mitfasten
ao 35 durch schulthaissen und etlichen vom gericht daselbst,
aller ornaten der kirche wie volgt:
Ebhausen.
9 Messgewänder, teils mit Alben und Zubehör, teils ohne
Zubehör,
2 Levitenröcke.
3 silberne und vergoldete Kelche mit Patenen.
3 Korporal.
Brieve in laden des hailigen funden worden.
Item ain brief, weist uf Conlin Mayer umb ain guldin gelts, jerlich
af trium regum.
In derselben Form noch weitere 27 Briefe.
1) Effringen ist schon im 13. Jahrhundert als Pfarrei genannt; sie war bis
1379 im Besitz der Benediktinerabtei Stein a. Rh. In diesem Jahr kam sie an die
Familie Grückler, die die Pfarrei willkürlich nach Bulach verlegte, weshalb
EfFringen nur noch eine Frühmeßpfründe hatte (siehe unten 8. 283). 1530 bezw.
1543 wurde Effringen Filial von Wildberg (Bl. f. w. KG. XXI, 4. 8. 9. 107).
26, Aug, 1539 übergibt der Kirchherr Gall Grückler zu Bulach an den Herzog
den Pf Orrsatz und Zehnten zu Effringen und Bulach gegen ein jährl. Leibgeding
von 33 fl und einigen Naturalgenüssen (Bl, f. w. K.6. XXI, 51).
2) Ebhausen war schon im 13. Jahrhundert Pfarrei (Bl. f. w. K.G. XXI, 4).
Der Kirchensatz gehörte seit 1318 dem Johanniterorden zu Rohrdorf (ebenda 8. 7)
“nd ging 3, Sept. 1568 mit allen übrigen Pfründen des Kommenturs an Württemberg
Über (ebenda 8, 52),