Full text: Die Königliche Bergakademie zu Clausthal, ihre Geschichte und ihre Neubauten

sinzubeziehen, einstweilen zurückstellen müssen. Nach Ankauf der den alten Ge- 
bäuden benachbarten Grundstücke war das ganze von dem Markte, der Goslarschen, 
Graupen- und Sägemüllerstraße begrenzte Grundstück in fiskalischem Besitz. Der 
im Sommer 1901 in Angriff genommene Neubau des hüttenmännischen Instituts 
wurde zu Pfingsten 1904 bezogen. Nachdem zu Anfang des Sommersemesters 1905 
der Mittelbau und der rechte Flügel des Hauptgebäudes, deren Bau im Jahre 1903 
begonnen hatte, bezogen worden waren, wurde das alte Akademiegebäude, welches 
der Bergschule seit 1811 als Heim gedient hatte, abgebrochen und an seiner 
Stelle der linke Flügel des neuen Hauptgebäudes aufgeführt, welcher im Oktober 
t906 in Benutzung genommen wurde. Die Aufstellung der mineralogisch-geo- 
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ogischen Sammlungen in den neuen Räumen erfolgt während des Studienjahres 
906/07. 
Das 1875 von Hampe in Benutzung genommene chemische Laboratorium in 
Jer Goslarschen Straße wird vorläufig noch als solches benutzt und enthält auch 
in seinem obern Stock noch Räume für andere Zwecke, während das alte Labora- 
torium in der Graupenstraße, in dem Kerl und Streng gewirkt haben, nur noch 
dem Berghaushalt als Probierlaboratorium dient. 
Die Akademiebibliothek befindet sich seit mehreren Jahrzehnten in dem früheren 
Münzgebäude, wo sie mit der Oberbergamtsbibliothek räumlich vereinigt ist. Beide 
Bibliotheken werden künftig in den in nächster Nähe der Akademie befindlichen 
Erweiterungsbau des Oberbergamts verlegt.
	        

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