Full text: Die Königliche Bergakademie zu Clausthal, ihre Geschichte und ihre Neubauten

Eisenhüttenmännisches Laboratorium für Fortgeschrittene (Nr. 5). 
von 220 Volt auf 6 Volt und 2 Volt transformieren, Die Maschinen sind von 
Dr. G. Langbein & Co. in Leipzig-Sellerhausen bezogen und tragen die Be- 
zeichnung UE*/,. Die eine hat sekundär 2 Volt und 60 Ampere, die andere 
6 Volt und 20 Ampere Spannung und Stromstärke. Benutzt werden meistens 
rechtwinklige Glaskästen, die in den verschiedensten Größen zu haben sind und 
gegenüber den bleiblechbeschlagenen Holzkästen die Vorteile der Durchsichtigkeit 
and der Sauberkeit gewähren. 
Die bei den Gasöfen erwähnte Gasanstalt ist im Keller des hüttenmänni- 
schen Laboratoriumgebäudes untergebracht. Sie versorgt nicht nur dieses, sondern 
auch das chemische Laboratorium der Bergakademie, das chemische Zentrallabo- 
ratorium der Königlichen Oberharzer Hütten, das gemeinsame Probierlaboratorium 
derselben und das neue Hauptgebäude der Bergakademie mit Gas. Die Anlage 
ist von der Gasmaschinenfabrik Aktiengesellschaft Amberg in Bayern ge- 
bazut und ist gegenwärtig imstande, 50 cbm Gas in der Stunde zu liefern. Sollte 
späterhin eine Erweiterung der Gasanlage nötig werden, so ist dies ohne Umbau 
leicht möglich. Das Prinzip der Gaserzeugung besteht darin, daß Gasolin oder 
Hydririn, ein in Bremen gewonnenes Leichtdestillat des amerikanischen Rohpetro- 
leums in einem geschlossenen Behälter durch Filzplatten aufgesaugt wird. Ein
	        

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