Full text: Die Königliche Bergakademie zu Clausthal, ihre Geschichte und ihre Neubauten

in Dresden geliefert sind und allein einen Kostenaufwand von rund 40000 Mk. 
erfordern. 
Die übrigen Sammlungen des ersten Stockwerks, bei denen der Schauzweck 
mehr in den Hintergrund tritt, werden in hölzernen, eichen fournierten Schränken 
untergebracht, die erst im Jahre 1907 geliefert werden sollen. Mit diesen werden 
die Gesamtkosten der inneren Einrichtung sich auf 80000 Mk. belaufen, 
Die Baukosten, welche auf 352000 Mk. — einschl. der Bauleitung — veran- 
schlagt sind, werden nach dem Stande der Abrechnung ohne nennenswerte Erspar- 
nisse verbraucht werden. Hiernach stellt sich ı cbm umbauten Raumes auf 17,56 Mk. 
Da die alte Bergakademie den Platz des linken Flügels des Neubaus einnahm, 
so mußte die Bauausführung in zwei getrennten Abschnitten erfolgen, um eine 
Unterbrechung des Unterrichts zu vermeiden. 
Daher wurde der erste Bauteil — Mittelbau und rechter Flügel — im Mai 
903 begonnen und im Frühjahr 1905 von der Bergakademie in Benutzung g€- 
nommen. Hierauf wurde das alte Gebäude abgebrochen und an seiner Stelle der 
linke Flügel des Neubaus noch im Laufe desselben Jahres unter Dach gebracht. 
Die Übergabe des fertigen Gebäudes konnte im Oktober 1906 erfolgen. 
Oberer Flur im Hauptgebäude.
	        

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