ZUR EINFÜHRUNG
A 6. Oktober 1916 haben sich fünfundzwanzig
Jahre vollendet, seit Seine Majestät König
Wilhelm II. den württembergischen Thron bestiegen
hat. Es sind Jahre des Fortschrittes auf
allen Gebieten des Lebens und der Arbeit gewesen,
und allerorten hat die landesväterliche
Fürsorge, unermüdlich teilnehmend, fördernd
mitgewirkt,
Nicht am wenigsten’ haben sich die bildenden
Künste dieser hohen Gunst zu erfreuen gehabt:
Zeuge des einWachstum aller künstlerischen Kräfte,
wie es sich in solchem Reichtum noch niemals
vorher in unserem Lande entfaltet hat. Diese
Entwicklung in dem Gesamtbilde einer Württembergischen
Kunstausstellung vorAugen
zu führen war ein Gedanke, den die Feier des
Regierungsjubiläums den beteiligten Kreisen als
eine Ehrenpflicht gegenüber. ihrem erhabenen
Schirmherrn erscheinen ließ. So verbinden sich
denn in dem von diesem selbst ins Leben ge:
rufenen Bau des K. Kunstgebäudes die innerhalb
unserer engeren Grenzen tätigen Künstler mit