Volltext : Mitteilungen der Geologischen Abteilung des Württembergischen Statistischen Landesamtes / hrsg. vom Württembergischen Statistischen Landesamt [Nr. 13 und Nr. 14] (13-14, 1930 [JVVNW 86, 1930])

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ca. 8,20—9,20 m Psilonotenschichten:
ca. 8,00—9,00 m Schutt, meist dunkle sandfreie Schiefertone
mit einzelnen Kalkbänkchen, deren Lage nicht
genau festgestellt werden konnte.
Psilonotenbank:
kristalliner blauer, detritogener Kalk. Chlamys
 subulata, Card. Listeri Sow., Lima
punctata Sow.

0.20 ..

m Knollenmergel:
0,40 m ausgelaugte hellblaugrüne Knollenmergel, gegen
 unten übergehend in
rote Knollenmergel.

Profil: Klinger Graben bei Ofterdingen.
— m Angulatenschichten:
2,00 m sandige Schiefertone.
0.60—0.80 ‚, Oolithenbank:
Stark eisenoolithischer blauer Kalk, mit einzelnen
Nestern von maximaler oolithischer Beschaffenheit.
Kalkgeoden, nicht angebohrt. Card. Listeri Sow., Lima
gigantea Sow., Pecten sp., Schloth. ang. ScHL.
ca. 7,60 m Psilonotenschichten:
ca. 3,80 m Schutt, in der Hauptsache dunkle Schiefertone.
0,20 ‚, Muscheltrümmerkalk.
ca. 3,20 ‚, dunkle Schiefertone, sandfrei!
0.40 „, Psilonotenbank:
Detritogener Kalk mit Card. Listeri Sow., Chlamys
subulata, Lima gigantea Sow.

wenige Dezimeter Rhätsandstein fossilleer.
m Knollenmergel:
Knollenmergel, in den oberen Teilen die üblichen Auslaugungserscheinungen
 aufzeigend, also einen Übergang
in blaugrüne und gelblichweiße Tönungen.

m Rhät:

Die über der Oolithenbank folgenden

Schichten zwischen Oolithenbank und Hauptsandsteinhorizont
bestehen im mittleren und südlichen Württemberg aus einem System
sandiger Schiefertone mit z. T. dünnen auskeilenden, wenig mächtigen
Kalksandsteinbänkchen, die auf ihrer Oberfläche oder an ihrer Unterseite
 oft unregelmäßige Wülste und Leisten von netzförmigem Verlauf
aufweisen. Häufig zeigen die dünngeschichteten Tone braunrote Anlauffarben,
 die von dem gelegentlich vorkommenden reicheren Eisengehalt
 herrühren.
            
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