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und Artenkombination des Querceto-Ilicetum besitzen. Aus diesem Grunde
dürfen wir bei der Beschränkung dieser Assoziation auf jenes durch ein bestimmtes
montan atlantisches Klima ausgezeichnetes Gebiet sie als den Klimax
betrachten‘ (TÜXEN 1933, 300/01).
Aus den eben zitierten Ausführungen muß man den Eindruck gewinnen,
daß, abgesehen vom Querceto-Betuletum, die Klimaxvorstellungen
mit den tatsächlichen Verhältnissen übereinstimmen. Dieser Eindruck
schwächt sich aber ab, wenn wir das Harzgebiet mit in unsere
Betrachtung einbeziehen.
In Übereinstimmung mit älteren Autoren nimmt Tüxen für die
höchsten Teile des Harzes ein Piceetum, für die darunter folgenden ein
Fagetum als Klimaxgesellschaft an.
TÜXEN unterscheidet bei den Fageten zwischen Klimax-Fageten und lokalklimatischen
oder edaphischen Dauergesellschaften (im Klimaxgebiet des
Querceto-Carpinetum bzw. Quercion).
In einer 1936 erschienenen Arbeit stellen Tüxen und Dırmonrt die
Jahreskurven der Niederschläge und des Temperaturganges für die Gebiete
ihrer Klimaxgesellschaften zusammen. Der Vergleich spricht nicht
für die Richtigkeit der Klimaxtheorie. H. WaıLTter (1937, 554) schreibt:
„Sieht man sich aber in der letzten Veröffentlichung von TÜXEN und DIEMONT
die Klimakurven aus den einzelnen nach TÜXEN unterschiedenen Klimaxgebieten
Nordwestdeutschlands an, so fällt einem sofort auf, daß im Klimaxgebiet des
Buchenwaldes im Harz sehr viel höhere Niederschläge fallen und die Temperatur
niedriger ist als im Eichenhainbuchen - Klimaxgebiete des Harzvorlandes.
Das Klima des Buchenwaldgebietes ist also viel humider als dasjenige des
Eichenhainbuchenwaldgebietes. Man sollte also erwarten, daß gerade hier die
Bodenauslaugung und -verarmung besonders intensiv vor sich gehen müßte, Wie
kommt es aber dann, daß die Buche selbst nach TÜXEN sich hier dauernd zu
halten vermag?"
Gestützt werden die Klimaxtheorien Tüxens nunmehr vor allem noch
durch die (oben zum Teil zitierten) Angaben, die er (in JEeswier, DE
Lezuw und Tüxen, 1933) über den Eichenhülsenwald (Querceto-Ilicetum)
macht und denen zufolge man glauben muß, daß es sich bei dieser
Gesellschaft um das Schulbeispiel einer echten Klimaxgesellschaft
handelt, Verfolgen wir das Schicksal des Eichenhülsenwaldes weiter:
In Heft 3 der Mitteilungen der Floristisch-Soziologischen Arbeitsgemeinschaft
in Niedersachsen (Herausgeber Tüxen) findet man (S. 204
bis 235) eine Arbeit ELLENBERGs, eines Tüxen-Schülers, In dieser Arbeit
erfahren wir wiederum, daß der Eichenhülsenwald, hier Querceto-Betuletum
ilicetosum genannt, im Gegensatz zum Eichenbirkenwald
klimatisch bedingt sei. Das von ELLENBERG abgebildete
Bodenprofil des Eichenhülsenwaldes „konnte sich auf allen
Gesteinen, auch auf Löß und Kalkstein einstellen‘ (S. 212 oben). Es
hat sich hier also gegenüber den Angaben von 1933 in der Deutung
pichts geändert.
Dagegen finden wir in der im selben Heft der Mitteilungen erschienenen
Arbeit Tüxens den Eichenhülsenwald (S. 131) am Fuß der
Tabelle des Traubeneichen-Birkenwaldes (Querceto sessiliflorae-Betu-