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in dem Tobel südlich Latten (Abb. 18); besonders im Fürstenbergschen
Schönbuch sind Gelände, Wald und Eiben recht „wild“, Ihr Zusammenklang
ergibt ein nicht alltägliches Bild einer urwüchsigenWaldlandschaft.
Die Eiben der Adele gg kommen fast ausschließlich nur noch in
den steil eingeschnittenen und schwer zugänglichen Tobeln (Schleifertobel,
Rohrdorfer Tobel, Müllers- und Schuhwerkstobel) dieses aus
Abb. 7. Hohgreutfelsen bei Oberlenningen.
Nagelfluh bestehenden Gebirgsstockes bis in 900 m Meereshöhe vor.
Nach freundlicher Mitteilung von Forstdirektor Moosmayer (Schloß
Zeil), Forstmeister MoosmaAvyer (Rohrdorf) und Revierförster GÜNTHER
(Isny) beträgt die Zahl der Eiben nur noch 29, Zweifellos war sie früher
höher. Bis 1913 kam die Eibe noch an der Kugel vor (westlich davon
der „Iberg‘); 1910 fand sich im Schleifertobel noch eine sehr schöne
und dichte natürliche Eibenverjüngung, die heute ganz verschwunden
ist. „Alle Eiben stehen an äußerst unzugänglichen Punkten, die von der