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Gert Kracg, Naturschutz und Landschaftsgestaltung
herrschen und zudem noch künstlerisch veranlagt sind, ergibt sich
zwangsläufig die Notwendigkeit des Zusammenwirkens von Arbeitsgemeinschaften,
deren Zusammensetzung sich nach den jeweiligen Projekten
richtet. In solchen Arbeitsgemeinschaften werden verschiedenartigste
Vertreter aus den Fachgebieten des engeren Naturschutzes bis
zur umfassenden Landschaftspflege und -gestaltung zusammenwirken
und schon dadurch die engen Wechselbeziehungen verdeutlichen, die
die verschiedenen Teilgebiete der Landschaftskultur (oder des Naturschutzes
im weitesten Sinne) miteinander verketten,
Wenn diese Auffassung richtig ist, dann läßt sich auch die anfangs
gestellte Frage nach den Ergebnissen unserer 50jährigen amtlichen
Tätigkeit beantworten: Das Schwergewicht unseres Bemühens lag auf
dem kleineren Teilgebiet: Naturschutz im engeren Sinne. Die hierin erzielten
Ergebnisse können nicht darüber hinwegtäuschen, daß wir im
größeren Teilgebiet, der Landschaftsgestaltung, erst sehr schüchterne
Gehversuche unternehmen konnten und daß wir deswegen der stürmischen
Entwicklung auf allen Lebensgebieten nicht gerecht wurden.
Wird diese Erkenntnis Allgemeingut, dann lassen sich auch Mittel und
Wege finden, um das bisher Versäumte nachzuholen.
Oberregierungsrat Gert Kragh, Direktor der Bundesanstalt für Naturschutz
und Landschaftspflege, Bonn, Koblenzer Straße 45.