Von den
Lands⸗
knechten.
7Pn den Kreisen
J der deutschen
randsknechte er—
sielt sich die Über—
ieferung, daß sie
hre Entstehung
dem Kaiser Maxi—
nilian verdankten
vergl. S. 112).
Darum sang Jörg
Braff, ein „bruder
iller landsknechte“:
„Gott gnad dem
roßmechtigsten kei—
er frumme, Maxi—
nilian, bei dem ist
rufkumme ein or—
en, durchzeucht alle
and mit pfeifen
ind mit trummen:
andsknecht sind sie
genannt.“ Beson⸗
dere Bedeutung ge⸗
wannen sie in den
Kriegen Karls V.;
aber auch noch bis ins 17. Jahrhundert hinein erhielt sich ihr „Orden“, er einen bewährten Kriegshauptmann durch einen „vBestallungs—
wenn er auch allmählich etwas andere Gestalt annahm. — Landsknechte Hrief“ zum Feldobristen und „beauftragte ihn durch das Werbepatent“,
»der Landesknechte hießen sie im Gegensatz zu den Schweizern und im in Regiment Landsknechte „aufzurichten“. Dabei wurde zugleich die
dinblick auf die kaiserliche Verordnung vom Jahre 1495, daß sie aus höhe des Soldes, die Anzahl der „Fähnlein“ u. a. festgesetzt. Der
den Landschaften im Reich angeworben werden sollten. Sie rekrutierten Obrist bestimmte seine kriegstüchtigen Freunde zu Heuptleuten der ein—
ich vorwiegend aus dem Bauernstand und der niederen Stadtbevölke- elnen Fähnlein und einen von ihnen zu seinem llvertreter oder
rung; aber auch reiche Bürgerssöhne und Adelige hielten es nicht für Obristleutnant“; zugleich ließ er durch die Tromm Lande „um—
eine Schande, Landsknechte zu sein. So waren z. B. ihre hervor- hlagen“ und auffordern, daß „rechtliche und unbe, Bursche,
ragendsten Führer: Georg v. Frundsberg siehe Einschaltbild), velche des vielbewährten Feldherrn Kriegsruhm teilen auch
Sebastian Schärtlin und Graf Ernst v. Mansfeld von hoher nit eigener Kleidung und Schuhen versehen, mit Schwerd nieß
BHeburt. — Wenn ein Kriegsherr eines Heeres bedurfte, so ernannte dder Hellebarde oder gar mit einer Hakenbüchse wohlbewe!
un Fahbnris oer
dach einer Originalzeichnung von W
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Ddragoner.
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