Volltext: Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 33, 1877)

Orten in diesem Ober-y; es sind nur einzelne Stotzen, vor und 
hinter denen das geschichtete thonige y stets wieder hervor- 
tritt, wie denn auch die Grenze 
y/ö ohne Schwämme als ein Lager von weicheren, aber ge- 
schlossenen Kalkbänken sich darstellt. Hier bricht die Mo- 
notisschicht (cf. Wasserberg und Stuifen) und etwas darüber, 
schon in’s $ hineinspielend ist das Hauptlager der grossen Weiss- 
jura-Ammoniten (Amm. bipedalis, inflatus gigas, Zieteni u. 8. W.), 
wie auch Terebr. substriata stets die thonigen Schichten den 
schwammigen vorzieht; dessgleichen Ter. nucleata, yectunculus, 
triüloboides etc. 
$. Wieder in unverkennbarster Weise, so dass man die 
Grenze haarscharf ziehen kann, stehen jetzt die von den weichen, 
thonigen Bänken, die bald jenseits des „Mühlenthäles“ in die 
Bahnsohle treten, petrographisch so durchaus verschiedenen ge- 
schlossenen, dickplattigen Ö-Bänke an, eine senkrechte Mauer bil- 
dend, die oben jetzt als Aussichtspunkt benützt wird. In ihren 
unteren Schichten sieht man noch nichts von Scyphien, das Ge- 
stein ist vollkommen geschichtet, und geht vom bläulichen in’s 
gelbliche über. In der Mitte tritt mit dem Erscheinen von ver- 
einzelten Schwämmen (Spongites vagans, ö’) die oolithische 
Struktur noch deutlicher als unten (schon in ß‘) zu Tag, bei 
Wärterhaus 81 aber nehmen die geschlossenen Ö-Bänke bereits 
ein kieseliges Aussehen an (Ober- oder Kiesel-, auch Schuppen-ö 
genannt), steigen als „plumpe Felsen“ auf der anderen Thalseite 
aus dem Walde empor und enthalten an der Steige selbst die 
Prosoponschichten (Grenze ö/s) zugleich mit Ter. Amstettensis Fr. 
&. In diese Ö-Bänke lagert sich gegen Ende der Steige 
muldenförmig der Lochfelsen ganz in seinem charakteristischen 
Aussehen ein, die Spalten und Klüfte von Bohnerz erfüllt und 
in seinem Lehm die bekannten „Lössmännchen“ bergend. 
Der Bruch jenseits der Strasse, gegenüber der Ziegelhütte, 
ist ächtes Kiesel-®, der Graben an der Bahnlinie selbst vom 
Strassenübergang abwärts und aufwärts, sowie beim Bahnhof 
Amstetten gehört in das System der geschlossenen Bänke (Mittel-0). 
Vom Bahnhof Amstetten in’s Dorf hinauf aber ist die Grenze Ö/e 
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