V. DAS INNERE DER JOHANNESKIRCHE
in vielstimmiger Chor mannigfaltiger Gebilde hranst um die Außen-Focal
der ‚Johanneskirche, ein. Widerspiel der zerrenden Mächte,
welche den (HNäubigen bis an die Türe des Gotteshauses umdrängen. Tritt
man durch die sich verengende "Türe, so verstummen die hbrausenden
Akkorde, es schweigt der Mißklang streitender Gewalten, und feierliche
Ruhe, stille Erhabenheit und Größe umfängt das vor der Heiligkeit des
Ortes sich heugende Gemüt.
Der romanische Innenraum in seinem wuchtigen Ernste, der in der
Kinfachheit der kubischen Formen eine um so eindringlichere Sprache
vedet, verkörpert in den Mauern und dem vom Ohberlicht des Mittelschiffs
nur spärlich erhellten Dunkel die Heiligkeit göttlicher Majestät,
vor der menschliche Sprache verstummt, Hingezogen durch die Reihung
der Arkaden, ruht der suchende Blick auf dem Dunkel der halbrund sich
Xhh. 24 St. Johanneskirche Cimünd / Blick gegen den Chor
Aufnahme von Dr. Stöädtner Berlin