Volltext : Zum 50jährigen Bestehen der Firma Gust. Hauber in Schwäb. Gmünd

r jetzige Fnhaber der Firma, Friedrich Hauber, kam im gahre 1884
als Lehrling ins väterliche Geschäft. 1805 wurde er Teilhaber.
lach dem Tode des Vaters fiel ihm die alleinige Leitung des
Geschäftes zu, in das die Mutter Mina Hauber als stille Teil—
haberin eintrat. Letztere trägt seitdem die Lasten der Privat—
Invaliden⸗ und Altersversicherung. Oem jetzigen gInhaber war es höchstes Streben,
die Firma im Geiste seines Vaters fortzuführen und die angenehmen Brziehungen
mit einer alten anhänglichen Kundschaft aufrecht zu erhalten.
Von den Mitarbeitern in der Leitung des Geschäftes sind heute noch tätig:
Herr Anton Hörner, eingetreten 1879, Prokurist seit 1890, Herr Eugen Schott,
eingetreten 18590 (war einige Fahre zur Weiterbildung in fremden Stellungen),
Herr August Rohrmuß, eingetreten 1908 (diese beiden Herren erhielten für ihre
ersprießliche Tätigkeit am heutigen Tage Gesamtprokura), Herr Friedrich Bauer
mit kurzer Unterbrechung seit 1882, Herr Hermann Schauer, eingetreten 1883,
Frl. Marie Geigel, eingetreten 1880, Irl. Sophie Müller, eingetreten 1805. —
Als Meister für Stahlgraveure und Ciseleure ist Herr Fritz Kurtz der künstlerische
Mitarbeiter. Er trat 1883 in die Lehre und ist nach kurzen Studienjahren seither
tätig. Giele schon in den siebziger und achtziger Fahren eingetretene Arbeiter sind
heute noch in der Fabrik beschäftigt. ghnen allen sei heute der Dank der Firma
für die treue Mitarbeit zum Ausdruck gebracht. Ein ehrendes Gedenken sei auch
den nicht mehr unter uns weilenden Mitarbeitern gewidmet: Albert Sprer, ein
Bruder der Frau Mina Hauber, der zu den schönsten Hoffnungen berechtigte, erlag
im Kahre 1880 in jugendlichem Alter von 24 Hahren einer tückischen Krankheit.
Christian Orautz, der Sangesbruder, ein Gekannter Vater Haubers aus seiner
rätigkeit in Heilbronn, kam im Fahre 1871 in das Geschäft und vertrat später die
Stelle eines Kabinettmeisters bis zu setinem Tode im Fahre 1901. Carl Gustav
hauber, der Sohn des im Kriege 1870 gefallenen Gruders Paul, wurde als Pflege⸗
sohn angenommen und trat nach seinen Lehr⸗ und Wanderjahren in das Geschäft
ein, er war bis zu seinem leider zu früh erfolgten Tode im Fahre 1008 in den Kon⸗
            
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