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VIII. Deckenkonstruktionen.
talen gußeisernen Plättchen mit Gewinde und dem Hängebolzen,
der, eingeölt oder eingeseift, leicht herausgeschraubt werden kann.
Als Verlust ist nur das horizontale Stück zu beklagen.
Die Abb. 258 u. 259 zeigen Konstruktionen, wie sie häufig verwendet
werden. In Abb. 258 ist über den oberen Flansch des Deckenträgers
ein Flacheisen gelegt, das auf beiden Seiten etwas über die
Flanschenden hervorsteht. Von diesem Flacheisen hängen zwei Drähte
herab, die ein hochkantig gestelltes Flacheisen umfassen, auf welchem
dann die Schaldielen aufgelegt werden.
In Abb. 259 schneidet der Beton mit der Unterkante des Trägers
ab. Das auf diesen aufgelegte Flacheisen ist mit dem einen Ende
hakenförmig um den Oberflansch herumgebogen, am anderen Ende
hängt ein Draht herab, welcher ein Kantholz trägt, auf dem die Schaldielen
aufliegen.
Abb. 260 zeigt eine Rüstung im Grundriß und in zwei Schnitten.
Die Schalung der Deckenplatte besteht aus 25 mm starken, gehobelten
Brettern, welche von 36cm hohen, 8 cm starken Bohlen getragen
werden, die quer zu den Unterzügen liegen. Diese Bohlen sind an den
Enden in den Winkel des die Unterzüge umhüllenden Betons geschnitten
und liegen daselbst auf einem quadratischen Holzklotze
von 10 cm Seitenlänge auf, der von den Unterflanschen der Unterzüge
mittels zweier 12 mm starker Hakenbolzen herabgehängt ist.
Die Schalung für Boden- und Seitenflächen des Betons der Unterzüge
wird von den eben genannten Holzstücken und den Enden der
hochkantig gestellten Bohlen getragen.
Zur Aufnahme der Boden- und Seitenschalung für den Beton
um die Nebenträger herum sind auf die zunächst gelegenen Tragbohlen
in angemessenen Abständen dreieckige Dielstücke aufgenagelt,
lie aus dem Schnitt B—B ersichtlich sind.
Die Formen werden abgenommen, indem man die Mutter am
unteren Ende der Hakenbolzen herausdreht. Letztere können vom
Beton dadurch losgemacht werden, daß man die zwischen sie und die
Schalung vor dem Betonieren eingestellten Keile entfernt.
d}) Herstellung des Fußbodens.
Die Anordnung über der eigentlichen tragenden Decke besteht
gewöhnlich darin, daß man bis zur Höhe des Oberflansches der eisernen
Träger miıt Schlacken oder magerem Schlackenbeton auffüllt, wenn
die Decke nicht ohnehin schon so hoch heraufgeht. Will man einen
hölzernen Fußboden herstellen, so werden darauf schwalbenschwanz-