DIE
ENTWICKLUNG
DER FABRIKANLAGEN
Aus Paul Dicks Lebensgeschichte ist ja schon ersichtlich, wie klein
die Anfänge waren. Wir finden ursprünglich eine Werkstätte einfachster
Art, ohne irgend einen mechanischen Antrieb. Das war im Hause der
Pliensaustraße ı2, der Geburtsstätte Dicks. Durch die Einführung
eines ganz neuen Fabrikationszweiges, nämlich der Herstellung kleiner
und feiner Feilen für Goldarbeiter, Uhrmacher usw., war man zum
Ankauf einer Werkstätte hinter der Karmeliterstraße gezwungen, wo
gleichzeitig noch Platz für eine noch später erforderliche Erweiterung
zur Verfügung stand. — Im Jahre 1883 hat P. Dick einen Teil des abgebrochenen
Eßlinger Bahnhofes erworben, um ihn neben den ursprünglichen
Werkstätten als Kontorgebäude aufzuführen. Eine weitere Ausdehnungsmöglichkeit
bestand dort zunächst nicht, und Paul Dick hatte
das in der Nähe des
Bahnhofs gelegene
Baugelände
zwischen der künftigen.
Eisenbahn- und
Martinstraße im
Auge. Er tatgutdaran,
gleich mehrere
größere Grundstücke,welche
direkt
nebeneinanderlagen,
im Jahre 1889
zu erwerben, denn
+ Baugelände beim Bahnhof Eßlingen im Jahre 1889