Full text : Unsere Schwäbische Alb

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dieselbe, was Land und Leute betrifft, mit zu den besten, schönsten
und tüchtigsten Landesteilen gehört und darum im höchsten Grad
wert ist, auch von Fremden besucht und durchwandert zu werden.
Dies wollen wir zu begründen versuchen, wenn wir nun an
unsere eigentliche Aufgabe gehen, an die Beschreibung der
schwäbischen Alb und ihrer einzelnen Telle.
Wir sagen ausdrücklich „und ihrer einzelnen Teile“; denn
daß in einem Büchlein, das sich den Wanderern als Führer
durch die Alb anbieten möchte, nicht das ganze Gebiet auf ein—
mal behandelt werden kann, liegt in der Natur der Sache und
wurde auch schon im Bisherigen angedeutet. Wie die Alb selbst
nach dem, was wir über ihre geographischen und geologischen Ver—
Jältnisse erwähnten, von Haus aus in gewisse natuͤrliche Abschnitte
—
Ahteilungen machen, die sich an jene von der Natuͤr gegebene
Gliederung anlehnen.
Man könnte demgemäß, wenn man das württembergische
Albgebiet ausschließlich ins Auge fassen würde, 3 Stücke qudein—
ander halten: die obere oder hintere Alb (von Tuttlingen bis
Rottweil-Balingen), die mittlere oder eigentliche Alb (von Hech—
ngen bis Geislingen-Gmünd) und die üntere oder vordere? Alb
von Aalen bis Vopfingen). Allein auf der einen Seite dürfen
wir bei Betrachtung dieses Gebiets nicht die heutigen politischen
GBrenzen zu Grund' legen, die sich nun einmal müt den netur—
lichen keineswegs decken, müssen bielmehr das Randengebirg mit
zur Schwabenalh ziehen, zu welcher es, wie wir oben schon an—
zaben, thatsächlich gehört; auf der andern Seite dürfte die Lüngs—
eilung des zu besprechenden Gebiets entschieden der vorhin ange⸗
Jebenen Querteilung vorzuziehen sein. Anstatt also von den's8
Stücken der hinteren, mittleren und vorderen Alb zu reden, hal—
ten wir lieber nur 2 Teile auseinander, indem wit die Donau—
und die Neckarseite der Alb je abgesondert behandeln. Da sich aber
dieser Gruppierung der Randen nicht einfügen will, sofern wir
denselben weder zumm Donau⸗ noch zuim Neckargebiet zählen können,
da er vielmehr in Wirklichteit beiden angehört, so empfiehlt es sich,
dieses Stück Schwabenalb für sich durchzunehmen und bei der Be—
chreibung der schwäbischen Alb gleichsam als „Vorläufer“ den beiden
Hauptteilen vorauszuschicken. Immerhin können wir uns bei der

Beschreibung des Randengebirgs

urz fassen, einmal weil es in landschaftlicher Hinsicht nichts be⸗
sonders Hervorragendes bietet und darum auch, abgesehen von
            
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