Volltext : Unsere Schwäbische Alb

—J

Her Hunanleite der Alh

und besprechen zunächst

J. Dic Baar und den Bagargau.'

Mit diesem, auch sonst in deutschen Landen vorkommenden
Namen („bar“ — Blöße, Waldblöße, ausgerodetes Gebiet oder
von „bairan“ — trageu, fruchtbares Ackerfeld) wurde ursprünglich
eine der ältesten und größten Gaugrafschaften bezeichnet, die schon
unter den Karolingerü als „Verchtholdsbar“ vorkommt, später
aber allerlei politische Wandlungen und Teilungen durchniachte
und heutzutag zu dreier Herren Lündern gehört (Württemberg,
Baden und Hohenzollern Preußen). Für' uns handelt es sich
hier um dasjenige Gebiet, das bis zum Anfang dieses Jahr—
hunderts die Fürstenbergische „Landgrafschaft VBaar“ bildete nud
dessen oben gedeuteter Name (Baar — fruchtbares Ackerland)
aunmehr vortrefflich darguf paßt. Diese „Baar“ stellt nänrlich
eine thatsächlich sehr fruchtbare Hochebene dar (6700 my), die
int Osten von der Alb (Heuberg) im Westen von den Aus⸗
iäufern des Schwarzwalds begrenzt wird und nördlich und südlich
an die beiden Städte Rottweil und Tuttlingen stößt. Mitten
durch das Gebiet zieht sich die große europaͤische Wasserscheide
Elta—Primed. h. Donau Rhein).

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F Veragl. Alb⸗Ver.«Bl. 1891, S. 118, 133 ff. und 1894, S. 162,
Weff.
            
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