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und Werkstati
Mitteilungen der Beratungsstelle für das Baugewerbe
herausgegeben von der Königl. Zentralstelle für Gewerbe und Handel
10. Jahrgeang. I
Stuttgart, Oktober 1915.
Nummer 10.
Gartenhaus.
Wir können uns heute kaum einen Garten ohne
Hartenhaus denken. Selbst das kleine Nutzgärtlein der
leinwohnung von heute will ein solches haben und ist
es kein großes, teures Haus, dann ist es ein bescheidenes,
mindestens aber eine Laube. Unsere Großeltern lebten
mehr als wir im Garten. Das Erwerbsleben war damals
nicht so hastend wie heute. Und das ist wohl der Grund,
daß sie selbst für die bescheidensten Verhältnisse noch reizende
Cösungen für diese Gartenhäuser fanden. Denn man hielt
in jenen Zeiten viel auf den Garten. Er war, am hause
gelegen, erweiternde Wohnung. Und selbst vor den Toren
der Stadt war er viel besucht. Dort war das Gartenhaus
aber meist geschlossen und gedeckt. Hier war man bei
der Arbeit, Kuhe und Geselligkeit zu Hhaus. Man hielt
es mit dem Dichter:
„Tagesarbeit, Abends Gäste,
Saure Wochen, frohe Feste.“
Ein solches Häuschen mit Garten vor den Toren der Stadt
zeigt heute unser Bild. Auf beherrschender, sonniger höhe
ragt es in den blauenden himmel hinein und öffnet seine
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schaubild. Entwurf: Regbmstr. A. Unseld, Ulm a. DBiberach a.
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