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Pfarr- und Gemeindehaus in Stuttgart. Umgebaut durch Prof. Böklen &Feil, Architekten in Stuttgart.
Vorder⸗- und Seitenansicht, Grundriß des alten Zustands und Grundrisse des Umbaus.
und Vorplätzen, unten einen Sockel
mit einer dunkleren oder kräf—
tigeren Farbe mit Leistenabschluß,
darüber eine leichtere Tapete
wählen. Zu diesen Sockeln eignet
sich namentlich eine Abart der
Capete, das Linkrusta, das mit
Ledertapeten ähnlichkeit hat.
Man soll daher bei diesem Mate—
rial solchen Mustern aus dem
Wege gehen, die es zu Leder—
imitationen stempeln, und nur
ganz glatte oder solche wählen,
die diesem Material angepaßt
sind und es in seiner Eigenart
sofort erkennen lassen. Soviel wäre
in Kürze über die Tapeten und
ihre Verwendung bei einfachen
bürgerlichen Verhältnissen zu
sagen. Über die anderen Arten
von Wandbekleidung zu sprechen,
wird sich später Gelegenheit bieten.
b—
HDorderansicht vor dem Umbau.
Ifarr⸗ u. Gemeinde⸗
Jaus in Stuttgart.
Oor einigen Jahren wurde in
Stuttgart Ecke der hölderlin- und
Lessingstraße aus den Mitteln
einer Stiftung eine Kirche, Ge—
dächtniskirche genannt, erbaut.
Die Kirche war von den beiden
Straßen um Vorgartenbreite etwas
abgerückt. Neben dem Platz, auf
welchem die Kirche erbaut wurde,
tand schon vorher ein recht pro⸗
aischer Bau, ein größeres Cager—
haus für Eisenwaren, in leder—
gelben Backsteinen ausgeführt,
nit vier glatten hohen Wänden,
angen, schmalen, schön gleichmäßig
verteilten Fenstern, hohem KRnie—
stock und flachem Dach, kurzum
ein Bauwerk, das einen recht
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