Aussichts⸗
turm bei
Hforzheim.
Aus der
zutenalten
SZeit.
ie selten noch
rifft man auf
Aussichts punkten
Türme, welche das
Auge nicht be—
leidigen. Meist
iieht man ein dür⸗
res Gerippe aus
holz oder Eisen
errichtet, das in
der umgebenden
freien Natur nüch⸗
tern und häßlich
wirkt und die gan⸗
ze harmonie ei—
nes schönen CLand⸗
ichaftsbildes zer⸗
tören kann. Das
hier gezeigte Bei⸗—
ppiel erfüllt seine
Aufgabe sachlich und schön, der Turm führt mit einer Wendel⸗
rreppe zu der Aussichtsplatte, die, auf einem einfachen Kon⸗
olengesims etwas vorgekragt, mit einem Dach geschützt ist.
Neben dem Turm bietet ein Anbau Schutz gegen Wind und
Regen. Derbe Formen und derbe Behandlung der Materialien
hringen zum Ausdruck, daß der Bau Sturm und Wetter Trutz
zu bieten vermag. Eine schöne, lebhafte Wirkung haben die
mit roten hohlziegeln eingedeckten Dächer. Mit wenig Huf⸗
wand ist so ein dauerhafter, charaktervoller Bau entstanden.
Woher das ers
Beispiel stammt,
st uns leider nicht
bekannt. — Das
zweite befindet
ich in Rottweil,
das ja berühmt
ist durch seine
zahlreichen Erker.
Im Gegensatz zu
dem ersten, von
Brund aufge—
ührten, vorsprin⸗
zgenden Erker—
dau ist dieser,
ganz wenig aus—⸗
adend, schwalben⸗
nestartig an der
Sjtraßenecke an⸗
gesetzt. siũch
.41 Zu dem Deckengesimsstü
oꝓgur die Werbstatt. du es keiner weiteren
crläuterung. Die Fulslung ist in Terranovaputz ausgeführt
u denken und zwar so, daß zwei verschiedenfarbige Schichten
ufeinander gebracht sind, entweder Ton in Ton, d. h. eine
ellere und darauf eine dunklere oder umgekehrt, oder aber in
wei voneinander abweichenden, aber harmonischen Farbtönen.
)as Ornament wird dann aus der oberen Schichte herausge—
rzratzt, so daß es in der Farbe des unteren Grundes stehen bleibt.
Aussichtsturm bei Pforzheim. Architekt: h. Deichsel, Pforzheim.
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zZwei verschiedenartige Erkerbildungen aus der guten alten Zeit
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