Wie lange ist's her, daß man
olche Grasflächen über—⸗
haupt nicht sehen konnte,
nan glaubte, es müsse
zum mindesten alle Meter
ein Lebensbaum oder sonst
ein Ziergesträuch gepflanzt
werden und erhielt dann
eine recht unbefriedigende
Besamtwirkung.
Die Ausgestaltung des
auf Seite 4 abgebildeten
Treppenh auses ist in ein⸗
facher, würdiger Weise
durchgeführt. Jede zweck⸗
lose Überladung ist ver—
nieden. Das holzwerk
wird im vorliegenden Fall
entweder mit lfarbe ge⸗
trichen (ausgenommen das
Treppenholz) oder aber
sichtbar gelassen, d. h. ent⸗
weder geölt, lasiert und
ackiert oder gebeizt, ge
vichst und mattiert. Die
Wandverkleidung kann
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Unterlagen
für Linoleum.
Mehr und mehr kom—
men für unsere Wohn—⸗
räume die Parketböden
außer Verwendung und
werden in der Regel nur
noch für CLuxus- und Re⸗
präsentationsräume und
RKäume mit ähnlicher
Bestimmung verwendet.
Wenn auch der Parket—⸗
boden einen vorzüglichen
Bodenbelag darstellt, so
verursacht er eben sehr viel
Mühe. Er muß, um ein
gefälliges Aussehen zu
erhalten, des öfteren ge—
pänt und gewichst werden.
Als Ersatz des Parkets
kommt in erster Linie
CLinoleum in Betracht (aber
zein Parketmuster!). Das—
selbe hat den Vorzug
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auf verschiedene Weise
ausgeführt werden. Es
kommen in Betracht,
dtoffbespannung, CLin⸗
zrusta (einfache gediegene
Muster), Mattengeflechtec.
Fenster und Türen sind
mit Sprossen versehen.
Welcher Kampf entspann
sich damals, als diese
wieder eingeführt wurden.
Mit Unrecht, denn sie ver⸗
eihen dem Innern einen
behaglichen Reiz und
zliedern die dunkle Fenster⸗
läche in der Außenarchi⸗
tektur. Beide Entwürfe
zeigen, daß die Stuttgarter
Baugewerkeschule bemüht
ist, mit der Entwicklung
der Architektur immet
gleichen Schritt zu halten
und bei ihren Schülern
Derständnis für unsere
cchlichte schwäbische Bau—
veise zu wecken.
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leichter Reinigung und
weichen Begehens; na⸗
mentlich für Schlafzimmer,
Kinder⸗ und Wohnzimmer
kann es außerordentlich
empfohlen werden. Sehr
zu beachten ist, daß es
die richtige Unterlage er—
hält und gut verlegt wird.
Eine der besten Unter⸗
lagen für Linoleum ist wie⸗
derum „Parket“ (zweite
Wahl pro qm M. 4. -).
In den Fällen, in welchen
Geld keine Rolle spielt,
kann es sehr gut ver—⸗
wendet werden, man hat
dann später bei wech—
elnder Bestimmung der
Räume Gelegenheit, den
Parketboden zu zeigen.
Eine weitere vorzügliche
Unterlage stellt der „Gips⸗
estrich‘ dar, der zugleich
feuersicher ist. Er wird
in einer Stärke von ca.