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Hufstellung einer alten Olderggruppe. Seilenansicht.
Ceidenszeit Christi am Olberg vereinigt mit dem An⸗
denken an die Söhne der Gemeinde, die dem schrecklichen
Kriege zum Opfer fielen?
Zur Lösung dieser Aufgabe, mit der KHufstellung der
Olberggruppe eine Kriegerehrung zu schaffen, hat die Be—
ratungsstelle für das Baugewerbe auf Derlangen den in
den ibbildungen gezeigten Vorschlag aus—
gearbeitet. Als geeigneter Platz wurde bei
einem Augenschein der breite Querweg des
Dorffriedhofes erkannt, für den das Denk
mal, beschattet und umrahmt von einem
uralten Baum iesen, einen wirkungsvollen
Abschluß geben wird. Für gefallene Dorf
angehörige, deren Begräbnis auf dem heimat—
friedhofe möglich ist, könnte dort an beiden
zdeiten des erbreiterten Weges eine würdige
Ehrengrabstätte angelegt werden.
Die Namen der Krieger, die in fremder
Erde ruhen, würden mit Angabe des Orte—
und der Zeit ihres Todes auf kleinen aus
dem Sockel herausgearbeiteten Steintafeln
eingemeißelt. Diese Denktafeln würder
sich so dem hauptcharakter des Mals unter
ordnen und demselben zum Schmuck dienen
Es ist noch erforderlich, zum hinweis für
kommende Geschlechter eine großere auf den
Krieg bezugnehmende Schrift vorzusehen,
welche auf einer Steinplatte inmitten des
sockels unmittelbar unter der Olberggruppe
einen geeigneten Plotz finden würde. Wenn
genügend Mittel vorhanden sind oder sich
ein Stifter meldet, könnte daran gedacht
werden, in der Mitte des erbreiterten Weges
ein besonderes Kriegerehrenzeichen zu er—⸗
richten, dessen Formen jedoch so einfach und
niedrig gehalten werden müßten, daß es der Olberg⸗
gruppe die Wirkung nicht vorwegnehmen, sondern dieselbe
steigern würde.
Als Steinmaterial könnte der in dortiger Gegend vor—⸗
kommende schöne graue Sandstein verwendet werden.
Was die Fiquren selbst anbelangt. wurde der Var—
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schlag gemacht, sie in ihrem jetzigen Zustand zu belassen,
d. h. ihnen erst dann eine neue Fassung zu geben, wenn
dieselbe durch fortschreitende Verwitterung zur Erhaltung
des Holzes nötig werden sollte. Man muß leider oft
beobachten, daß durch neue Bemalung solcher alter Figuren
piel von der schönen durch das Alter der Farben hervor⸗
— gerufenen Wirkung verloren geht. Sollte
jedoch eine Erneuerung nicht mehr zu um⸗
gehen sein, so darf dieselbe nur von einem
durchaus sachverständigen Bildhauer mit
enger Anlehnung an die alte FSassung vor—⸗
genommen werden. Da sich ein hinter⸗
grund zu der Gruppe nicht vorgefunden
hat, wurde die neue Anfertigung eines
olchen, in holz geschnitzt, nach einem durch
die Beratungsstelle ausgeführten Gipsmodell
in Vorschlag gebracht.
Infolge Mangels an Materialien und
Arbeitskräften wird es erst nach Beendigung
des Kriegs möglich sein, die Erstellung des
Denkmals in Angriff zu nehmen.Wir
alle wünschen, daß dieser Zeitpunkt recht
dald ointreton mnan
73 Um die
Uber Windfahnen. Stmehbe
(mit besonderer Berücksichti. rum wird
gung der Ulmischen Fahnen nun das
aus der Zeit der Renaissance.) häuslein
Echluß) aufs sorg⸗
fältigste aufgemauert. Coneine häuslein
werden in größeren Teilen über die Stange
hergestreift, um auf einem gemauerten Stock
aufzuruhen. Bei pyramidalischen Dächern
(Türmen oder den ulmischen sogen. Gucka⸗
hirla d. h. Dachreiter mit Auslug) umhüllt
die Fahnenstange, wo sie aus dem Dach tritt, ein kurzer,
derber, konischer Stiefel mit Knopf. Fast unmittelbar auf
diesem, nicht auf hoher, schlanker Stange, sitzt die Fahne
Die Dimensionen der in Ne. 7 abgebildeten Fahne sind
für ein Giebelhaus berechnet, das etwa einem Bürgerhaus
mit 2 bis Z Wohnstöcken entspricht. Die Höhe der ganzen
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Schnitt.
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