Volltext : Für Bauplatz und Werkstatt / Mitteilungen der Württemberg. Beratungsstelle für das Baugewerbe (Jg. 1918, Bd. 13, Heft 1/12)

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200 cx

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Kriegergrabkreuze.

ausweisen. Das
Soldaten waren
für den schlichten
hinweg sein CLe⸗
hben als selbst⸗
derstãn dliches
Dpfer brachte.
In diesem
Sinne wurden
die beiden ab⸗
gebildeten Ent⸗
wüũrfe gehalten:
der eine zeigt
nur im Texrt,
der andere durch
ein flach ein⸗
gehauenes, Ei⸗
sernes Kreuz“,
daß der hügel
einen deckt, der
für sein Vater⸗
and gefallen.
Mehr zu besa⸗
gen braucht der
ztein uns nicht.
deine Schlicht⸗
heit spricht von
selbst für die
chlichte Größe
des Soldaten⸗
odes. F b
p— e mehr
Hom Schmuck des Kleinhauses.
nussen, daß am Kleinhaus nichts Uderflussiges sein darf,
ondern alles und jedes auf die vollkommenste, aber auch
wohlfeilste Weise seinen Z3weck erfüllen muß — umsomehr
berdient der Schmuck Beachtung, den wir auch dem Klein-⸗
haus nicht versagen können und wollen. Denn wenn es
auch wahr ist, daß die Verwirklichung des Bauvorhabens
für manchen oft davon abhängt, ob die Baukosten einige
hundert Mark mehr oder weniger betragen, wenn wir also
n allererster Linie anstreben muͤssen, das Kleinhaus möglichst

mag für Offiziere angebracht sein, die einfach, fast möchte man sagen, „maschinenglatt“ zu entwerfen,
oon Beruf und für ihr Leben, nicht aber — so verliert doch der Schmuck seine Berechtigung in keiner
Mann, der von seinem bürgerlichen Beruf Weise. Im Gegenteil gewinnt er erhöhten Wert, wenn er —
vie beispiels⸗
weise bei kolo⸗
aienweiser Er⸗
stellung der
Aleinhäuser in
mehr oder we⸗
niger uniformer
Ausbildung —
fast das einzige
bleibt, was dem
ein zelnen haus
eine gewisse Be⸗
onderheit zu
geben vermag.
Es gehört des⸗
hzalb zu einem
guten Entwurf
für ein Klein⸗
haus, daß er
diesen Schmuck
zwar nicht gleich
von vorn herein
fir und fertig
entworfen ent⸗
hält, daß er
aber gewisse
Punkte, wie
Gartentüre,
dauseingang, Erker, Kaminköpfe usw., die zu einer mehr
chmüũckenden Ausbiidung Anlaß geben können, schon im
kntwurf so legt, daß sie auch zur rechten Geltung kommen,
alls sie in besonderer Weise ausgebildet werden sollten.
DVie weit dies aber geschieht, sollte Sache dessen bleiben,
der sich das Haus baut.
Zeichnungen zu solchem Schmuck wird der Urchitekt
heschaffen können. Eine reiche Auswahl bietet die Vor⸗
agensammlung der Beratungsstelle für das Baugewerbe,
voraus als Beispiel die alten schmiedeisernen Gitter der
seutigen Nummer abgebildet sind.

derantw. Schriftl. Oberbaurat PaulSch mohl Dir. d. K.Baugewerkeschule, Dorst. d. Beratungsstelle f. d. Baugewerbe; Verl.p. Wilh. Meyer⸗Ilschen;
Oruck von Carl Grüninger, sämtl. in Stuttgart. — Für ð. Bezieher d. Gewerbeblattes a. Württemb. unentgeltl. Im Buchhandel M. 3.50 jährl.
A
            
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