Die UVberqanꝗspfosten werden an den Treppen, die durch
nehrere Stockverke laufen, am zweckmehiꝗsten ebenfalls so
nit den lLichswangen befestiꝗt wie in Abb. 61. Die Pfosten
zind dann gewissermafʒen Austrittspfosten für dies Lichtwanqgen
des vorherꝗgehenden Treppenlaufes und Antrittspfosten für
den näãchsfen Treppenlauf. Bei don Soqenannten Endaustritisofosfen
wird wie in Abb. 61 verfahren; es ist aber darauf zu
achten, dat der durchlaufende Austriftf den Ireppenwechsel
im Gelanderbreite übersteht, damit die Geländersfaketfen
ainꝗgelocht werden können. Bei geraden Ireppen hat man,
aↄbenso wie bei den gewundenen Treppen, eine soqgenannte
Nangqenöffnunq, die mon aber bei gewundenen freppen
(ropföffnung nennt, anzunehmen. Ein genügend grohzes
ichtmaf; isf vorzusehen, damit die Hand beim Hinaufꝗleifen
am Gelander sich nicht einklemmi. Die lichte Offnungꝗ soll
dei geraden Treppen mindestens 5cm betraqen. lst diese
Offnunꝗ sehr betrãchtlich, so ist ein besonderer An- und Ausrittspfosfen
anzubrinꝗgen. Bei kleineren Lichtwangenöffnungen
wählt man einen gemeinsamen An-und Austrittspfosten,
5. Abb. 82. Beträꝗt z. B. die Lichtuongenöffnung 7 cm und
si die Manqenstfãrke 8 cm, so mũsfe der Pfosten 23 cm breit
zein. Die Diche wird qewöhnlich nicht unfers cm anqgenommen.
Blockantriffte erhalten gerade und gewundene Treppen ensveder
nur beim ersten Treppenlauf oder wie es off vorkommtf,
in sämtlichen Sfockwerken. Es ist darauf zu achfen,
datz man bei Blocksfufen den Anfriftspfosfen der einzelnen
—X—
ässiꝗ verbindet. Abb. 77 zeiꝗt einen Blockantriftf mit daraufgestellten
Antriftspfosten und der daran befestiꝗten bichtvanꝗe,
wie er für gerade und gewundene Treppen haufiꝗ
/orkommf. Blockantritte (aus Holz) werden der Kosten halber
iicht mehr wie früher Janz massiv ausqeführt.
cropfsfücke sind Verbindunꝗssfũcke von Wangen und Pfosen
und unferscheiden sich gegenüũber den Wanqen nur in
der form. Die Wanꝗgen sind ꝗerade, die Kropfsfüuckce daqꝗejgen
ꝗeschweift, gekrũmmi oder geboꝗen. ferner werden
unferschieden: sfehende und liogende sowie geleimfe Kropfztũcke.
Bei den stehenden Kropfsfuücken laufen die Holzfasern
senkrecht und bei den liegenden wie die Wangen laufen,
. Abb. 63. Das ꝗeleimfe Kropfsfuck kann liegend oder stehↄnd
sein und unferscheidet sich nur dadurch, dah; es nicht
aus einem ganzen Kanfholz Kropfholz), sondern einem geeimtfen
Kropfholz herausqeschniffen wird, s. Abb. 64. Jedes
cropfsfuck bildet oder besitjt eine Sogenannte Grundform
and wird auch nach dieser genannt. für die sfehenden Kropfstücke
mut; eine Grundschablone und für die liegenden eine
verstrecungssschablone anꝗeferfiꝗqt werden. Die stehenden
(ropfsfucke sind leicht herzusfellen. Es zeiꝗt z. B. Abb. 65 den
cropflenoften zu einer halbgewundenen Treppe. Der sfehende
dropf wird aus einem Kanfholz in der Lanꝗsrichtunꝗ nach der
Srundschablone ausqeoarbeifef, wahrend zur Hersfellunꝗ eines
liegenden Kropfes zuerst eine Sogenannfe Verstrechkunꝗschablone
zu suchen bzw. auszufraqen und diese dann wie
n Abb. 64 an das Kropfsfück (ob geleimt oder aus einem
fũck besfehend bleibt sich qleich) anzuftraqen und das Cropfzfũck
Schräàꝗfaseriq auszuschneiden ist. Die stehenden Kropfsfücke
sind nicht so fragfshiꝗ wie die liegenden. freisfehende
(ropfsfücke sollen z. B. bei haslbgewundenen Treppen vernieden
werden, denn sie reitzen gerne in der Mitte der
senkrechfen) Hohe nach auf, so das eine Jreppe mif einem
solchen Kropfsftück unter Umsfänden bei sfsrler Belastfunꝗ
gainsftürzen kann. Liegende geleimfe Kropfsfücke haben den
Vorzuꝗ, daftʒ; sie Spafer weniger aufreitzen und sich auch nicht
—
Das Verbinden der Kropfsfücke mit den Wangen erfolꝗt am
bestfen mif einer Kropfschraube und 2 sfarken Holzdubeln,
. Abb. 66 und Abb. 67. Die Kropfschrauben haben eine heon-Jelsbliche
Lanꝗge von 12, 15, 17 und 20 cm. Am haufiꝗsfen
trift die Lânꝗe von 12 cm auf, denn diese eiꝗnet sich für Kropffücke
mit kleiner Dffnunq. Zu den Kropfstucken mit qröeren
b. 63 links ein stehendes (linkes), rechts ein liegendes (rechtes hoalbfowundenes
Kropfsfück
. 64. TUuEAMAMMENGELEIMITES KROPFHOLZ 2u einem liegenden
ropfsfũück
Abb. 658. DAS ANREISSEN eines Sfoehenden Kropfsfückes