Zum Vierjahresplan:
‚BAUSCHÄDEN”, 10. Fortsegung
RICHTIGE BEFESTIGUNG
DER LATTUNG!
Abb. 100
FALSCH
Hs
RICH
boden aufiace
Die einwandfreie Befestigung der Latten geschieht am Balken. Dasselbe gilt für
den darüber liegenden Fußboden. Aus scheinbarer Ersparnis am Balkenholz
sehilft man sich oftmit Auflagelatten, die seitlichan die Balken angenagelt werden,
wie es oben bei normalen Balken (Abb. 100) und unten (Abb. 101) bei Wandpalken
gezeigt wird.
\andbalker
we!
MOndGalken
=
Abb. 101
FA1lSCH
RICHTIG
Auflagelatten und Mehrarbeit kosten nahezu gleich viel wie das Mehr an
Balkenholz, ohne daß aber die Solidität der direkten Befestigung am Balken nur
annähernd erreicht wird. Bei Zwischenwänden kann man die Lattung durchlaufen
lassen und dann erst aufmauern, wodurch die Verstärkung des Balkens unnötig
wird. Man beachte in den Abbildungen auch die zweifache Nagelung, die in
Schrägrichtung gegeneinander erfolgen soll.
Abb. 102
vollen doppelt gende
e#stuck auf Balken
nd Wechsel yenageit.
Doppelte Rohrung
Deckenainsnuf7
RICHTIG
Die Auswechselung ist durch Klammern oder Anker mit dem Gebälk zu
verschlaudern (Abb. 102 rechts). .
Meist zeigt sich, troß guter Gipserarbeit, daß an der Stoßstelle in der Decke ein
Pugriß entsteht. Durch Anbringung eines Brettstückes wie in Abb. 102, kann
dieser Riß vermieden werden. Das bedeutet eine breitere Latte für den Wechselstoß.
Doppelte oder auf jeden Fall enge Rohrung ist Bedingung für qute Ausführung