Volltext : Für Bauplatz und Werkstatt / Monats-Schrift der staatlichen Beratungsstelle für das Baugewerbe (1937 / Sonderdruck)

Zum Vierjahresplan:
‚BAUSCHÄDEN”, 10. Fortsegung

RICHTIGE BEFESTIGUNG
DER LATTUNG!

Abb. 100

FALSCH

Hs

RICH

boden aufiace

Die einwandfreie Befestigung der Latten geschieht am Balken. Dasselbe gilt für
den darüber liegenden Fußboden. Aus scheinbarer Ersparnis am Balkenholz
sehilft man sich oftmit Auflagelatten, die seitlichan die Balken angenagelt werden,
wie es oben bei normalen Balken (Abb. 100) und unten (Abb. 101) bei Wandpalken
 gezeigt wird.

\andbalker
we!

MOndGalken

=

Abb. 101

FA1lSCH

RICHTIG

Auflagelatten und Mehrarbeit kosten nahezu gleich viel wie das Mehr an
Balkenholz, ohne daß aber die Solidität der direkten Befestigung am Balken nur
annähernd erreicht wird. Bei Zwischenwänden kann man die Lattung durchlaufen
lassen und dann erst aufmauern, wodurch die Verstärkung des Balkens unnötig
wird. Man beachte in den Abbildungen auch die zweifache Nagelung, die in
Schrägrichtung gegeneinander erfolgen soll.

Abb. 102

vollen doppelt gende
e#stuck auf Balken
nd Wechsel yenageit.
Doppelte Rohrung
Deckenainsnuf7
RICHTIG
Die Auswechselung ist durch Klammern oder Anker mit dem Gebälk zu
verschlaudern (Abb. 102 rechts). .
Meist zeigt sich, troß guter Gipserarbeit, daß an der Stoßstelle in der Decke ein
Pugriß entsteht. Durch Anbringung eines Brettstückes wie in Abb. 102, kann
dieser Riß vermieden werden. Das bedeutet eine breitere Latte für den Wechselstoß.
Doppelte oder auf jeden Fall enge Rohrung ist Bedingung für qute Ausführung
            
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