Volltext : Ehrenpromotion Gminder, Emil

Erklärung der Tafel I.

Fig, 1. Tuff von Zipplingen, bestehend aus winzigen Lapillis eines grünlichen
Glases; darunter ist ein größeres mit einem Quarzkern in der Mitte.
Glasige Bombe von Hohlheim. Abwechselnd helle und dunkle, d. h.
saure und basische Schlieren, mit Resten von Fremdeinschlüssen,
Isotrop gewordener Feldspat in einer glasigen Bombe vom Tuff der
Ringlesmühle, stark korrodiert, mit noch erhaltenen Spaltrissen;
ben fingerartiges Eingreifen von Glasmasse in Feldspat. Außerdem ist
Schlierenbildung zu beobachten.
Tuff von Mauren; dunkle verwitterte Glasgrundmasse, in der massenhaft
 fremde Einschlüsse, hauptsächlich Quarz- und Feldspatfragmente,
liegen.
Isotrop gewordener Feldspat aus einem kristallinen Einschluß des
Tuffs von Zipplingen, In die Spaltrisse dringt das Magma ein und
resorbiert ihn,
Kristalliner Einschluß vom Tuff von Schmähingen, bestehend aus
brauner Hornblende, Diallag und isotrop gewordenem Feldspat mit erhaltenen
 Spaltrissen. Diallag und Hornblende sind infolge der Einwirkung
 der vulkanischen Hitze getrübt und fast undurchsichtig geworden;
 daher erscheinen sie im Bild so dunkel und sind nicht voneinander
 zu unterscheiden.
            
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