Volltext : Stuttgarter Uni-Kurier (6/10, 1982)

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Zeitung der Universität Stuttaart

Yni-Abend mit
?rof. Kippenhahn
Vom Anfang der Welt” lautet
das Thema des nächsten Uni-‚ersitätsabend,
 der am Mittnoch,
 26. Januar 1983, 18 Uhr
c.t., im Tiefhörsaal im K Il, Keperstraße
 17, stattfindet. Refe-"ent
 ist Prof. Dr. Rudolf Kippenhahn
 vom Max-Planck-Institut
für Physik und Astrophysik
Sarching.

Rektor-Bericht:
„Qualität
halten”
Bilanz 1981/82

‚Die Universität hat ihre Aufgabe
n Forschung und Lehre trotz erschwerter
 Randbedingungen wohl
ıhne Qualitätsverlust erfüllen kön-1en.”
 Dieses Fazit zog Rektor Prof.
Jr. Hartmut Zwicker in seinem
Rechenschaftsbericht Anfang Dezember
 vor dem Großen Senat.
Zwicker unterstrich dabei die
ärundsatzpolitik der Universitätseitung,
 nicht in den Chor des all-Jemeinen
 Wehklagens einzustimnen,
 sondern selbst zunächst einnal
 glaubhafte Anstrengungen zu
ınternehmen, unter schwierigen
Bedingungen die Qualität der
Ausbildung aufrecht zu erhalten.

' einer so aufaelockerten Bauweise werden die 206 Studentinnen und Studenten ab dem Frühiahr 1984 wohnen.

Ab 1984: Platz für 206 Studenten
m Pfaffenwald entsteht ein neues Studentenwohnheim
weitere 100 Wohnungen, also für
3twa noch einmal 400 Studenten,
st vorhanden und soll später je
ı1ach Finanzlage bebaut werden.

ch von bisher in Stuttgart gebauan
 Studentenunterkünften. Nicht
ıehr wie an einer Perlenschnur
ufgereiht, sondern in drei, vier
der fünf Zimmer umfassenden
Vohnungen werden die Studenan
 untergebracht werden. Die
janitäreinrichtungen und die
(ochgelegenheit werden gemeinjam
 von den Wohnungsinsassen
jenutzt. 52 solcher Wohnungen
;ntstehen in einem ersten Bauab-‘Chnitt
 in einer zwei bis dreigechossigen
 Bauweise. Platz für

n Pfaffenwald entsteht ein neues
tudentenwohnheim. Im Frühjahr
384 sollen auf dem Gebiet
traußäcker -- begrenzt von Noıel-,
 Allmandstraße und Allmanding
 - 206 Studentinnen und Stulenten
 einziehen können. Grundteinlegung
 für das Zehn-Millio-‚en-Mark-Projekt
 war Mitte Deamber.

as geplante Studentenwohneim
 unterscheidet sich wesent-Bauherr

 ist ein Verein
3auherr dieses Studentenwohn-1eims
 ist die Vereinigung Stuttjarter
 Studentenwohnheime, ein
/erein, der in der zweiten Hälfte
ler 60er Jahre vom Kanzler und
)rofessoren der Universität Stutt-Jart
 gegründet worden ist. Dieser
'erein hat bisher alle 1500 Studenenwohnheimplätze
 im Pfaffenvald
 gebaut. Wie bereits bei diesen
deimen, die in den 70er Jahren
antstanden sind, wird auch bei
dem jetzt in Agriff genommenen
Jbjekt das Stuttgarter Studentenwerk
 nach Fertigstellung die Be-Nirtschaftung
 der Gebäude übernehmen.

Kosten: 10,5 Mio Mark
Die Kosten für das neue Studentenwohnheim
 betragen 10,5 Millionen
 Mark. Davon trägt das Land
Baden-Württemberg 4,5 Millionen,
zwei Millionen der Verein, drei
Millionen Mark werden über
Fremdmittel finanziert. Ihre Unterstützung
 hat auch die Stadt Stutt-Jart
 zugesichert.
Die kalkulierte Kostenmiete wird
bei 225 Mark liegen, einschließlich
Heizung, Beleuchtungs- und Reinigungskosten.

An Behinderte gedacht
Die einzelnen Zimmer werden zwischen
 elf und 13 Quadratmeter
groß sein. Zwei Wohnungen werden
 speziell für behinderte Studenten
 eingerichtet. In den voll
unterkellerten Gebäuden werden
unter anderem Fotolabors, Tischennisräume
 und Fahrradkelleı
untergebracht werden. Eine Fernreizleitung
 verbindet das Studenenwohnheim
 mit dem Heizkraftverk
 der Universität am anderen
Inde des Pfaffanwaldce

Zur Erreichung dieses Ziels sei es
edoch notwendig, auf die Einfühung
 neuer Studiengänge zu verzichten,
 wenn nicht dafür zusätziche
 Finanzmittel zur Verfügung
Jjestellt würden. Weiterhin müsse
Jurch wohlüberlegte und behutsame
 Umverteilung von Personal-Ind
 Finanzmittel dort Abhilfe geschaffen
 werden, wo in der Ausildung
 besondere Engpässe und
Schwierigkeiten bestünden. Dies
jei in dem komplizierten und engnaschigen
 Netz einer Universität
außerordentlich schwierig und be-4ürfe
 ein Höchstmaß an Solidariät,
 Corpsgeist und Verantwortunasbewußtsein,
 betonte Zwicker.
Stellenumverteilung
die Universität habe im vergangeıen
 Jahr bewiesen, daß sie über
liese Eigenschaften in hohem
Yaße verfüge. So seien allein
sechs Professorenstellen in jeveils
 andere Bereiche umgewidnet
 worden. Zwicker unterstrich,
Jaß man sich dabei bemüht habe,
nittelfristige Konzepte über Fakulätsgrenzen
 und gemeinsam mit
lien Fakultäten zu entwickeln. Die
‘ähigkeit der Universität, aus eigeıer
 Kraft Probleme zu lösen, habe
ıuch die Glaubwürdigkeit bei der
’ffentlichkeit, Ministerien und
nanchen Politikern gestärkt. Dalurch
 sei erreicht worden, daß in
nanchen Bereichen die Initiative
vieder bei der Hochschule wäre,
irst als im Sommer - trotz aller Antrengungen
 der Universität — die
laushaltssituation untragbar gevorden
 sei, sei die Universität an
artsetzung auf Seite 21

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'"esichnerische Darstelluna der Innenräume.

Nr. 10/Dezember 1982

Vortragsreihe
Biotechnologie

„Industrielle Entwicklungen der
Biotechnologie” lautet das
Thema des zweiten Beitrages
n der Vortragsreihe „Wege und
Chancen der Biotechnologie”,
Vortragender ist Prof. Dr.rer.nat.
?aul Präve von der Hoechst AG.
Der Vortrag findet statt am Freitag,
 21. Januar 1983, 14 Uhr c.t.
im Hörsaal H2 KIl, Keplerstr. 17.

Liebe Leserinnen
und Leser,

®8s lohnt sich manchmal doch,
3inen Blick in ein Rundschreiben
u werfen, das einen auf den ersten
3lick nicht betrifft. So geschehen
»jeim Rundschreiben Nr. 46/82,
’etr.: Abgabe entbehrlicher Geräe/Gegenstände.
 Neben einem
2ompulog, neben Stromrichteranagen,
 Zeichenmaschinen und zwei
Jefekten Tischlampen findet man
JTort unter der laufenden Nummer
1 den Punkt „diverse Bücher, Fachjebiet
 Mathematik u.a., Titel siehe
Anlage”
Mehr oder weniger gelangweilt, da
ch mich - auch wenn man dies
‘‚elleicht an einer alten Techniichen
 Hochschule nicht eingesteıen
 sollte - nie so recht für Mathenatik
 begeistern konnte, blättere
ch die drei Schreibmaschinenseien
 mit den etwa 75 Titel durch —
ınd stutze.

\uch ein zweiter Blick hinterläßt
:unächst einen allerdings allmäh-‘ch
 schwächer werdenden Zweifel.
abe ich auch richtig gelesen?
’wischen „Evaluierung von Geverbeschulen”,
 Berlin 1969, und
Lehr- und Unterrichtsprogramne”,
 Berlin 1968, steht dort: P.
zhodan: „Das Mutanten-Korps”,
tastatt 1979, und P. Rhodan: „Die
Dritte Macht”. Rastatt 19782

zin dritter Blick beseitigt endgültig
neine Zweifel, Es muß sich einfach
ım die von vielen verschlungenen
science-fiction-Hefte handeln, die
ch - wieder muß ich es zu meiner
;chande gestehen - ebenfalls nie
ichtig schätzen gelernt habe. Aber
vielleicht verhilft dieser Büchertip
hnen noch zu dem lange gesuchen
 Weihnachtsgeschenk, zu eralten
 übrigens im Institut für Soalforschung,
 Abtig. Soziologie
ınd Sozialplanung. Friedrichstr. 10

n diesem Sinne wünscht Ihnen die
Redaktion ein schönes Weihnachtsfest
 und ein erfolgreiches
Neues ‚Jahr.

f

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