DAS THEMA
-xistenzgründungen aus der Universität:
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®...
=zrmuntern will der Stuttgarter
Uni-Kurier mit diesem
Titelthema Absolveninnen
und Absolventen
unserer Universität, sich ihr
Berufsleben nicht nur in
den wohlbekannten Dimensionen
eines Angestelltendaseins
vorzustellen,
sondern die Gründung
ainer eigenen Existenz als
Unternehmerin oder Unternehmer
in diese Überlegungen
einzubeziehen. Ein
solcher Schritt bietet viele
Chancen; aber er sollte
wohldurchdacht und gut
vorbereitet sein. Es gibt geıügend
Beispiele geschei-'‚erter
Gründungsversuche
mit einem Schuldenberg
als Ergebnis. - Doch das
äßt sich vermeiden: Das
Rektorat der Universität
Stuttgart plant die Gründung
einer Holding unter
dem Titel „Technologie
Transfer Initiative - Universität
Stuttgart GmbH“ (TT)),
die unter Ausnutzung des
an der Universität Stuttgart
vorhandenen Potentials
Jnternehmensgründun-Jen
aus der Hochschule
ı1eraus begleitend unterstützen,
erleichtern und das
Risiko des Scheiterns verringern
wird. Im folgenden
skizziert der Uni-Kurier diezes
Modell, das einen „ab-Jgefederten”
Übergang in
die Selbständigkeit ermögichen
soll. Darüber hinaus
erden sieben erfolgreiche
-irmengründer aus den un-'erschiedlichsten
Berei-:hen
vorgestellt: von der
Satellitentechnik über Ba-»ybedarf
bis zur rationellen
Znergienutzung oder eiı1em
Reisebüro, das Geschichte
vor Ort anschau-Ich
macht. Und es gibt Tips
für Existenzgründer. zZ
TTI- Basis für
aıne neue Gründerkultur
Mit 220 Millionen Mark Drittmitteln
m Jahr 1996 bei einem Gesamtetat
‚on 530 Millionen Mark ist die Universität
Stuttgart eine der forschungsin-‚ensivsten
Hochschulen in Deutschand.
Und eine ganze Reihe der bei
der Drittmittelforschung anfallenden
zrgebnisse eignen sich auch als
arundlagen für Existenzgründungen.
Dieses Potential ist bislang nur unzueichend
ausgeschöpft worden. Die
Jeplante Gründung der „Technologie
Transfer Initiative - Universität Stutt-3art
GmbH“ soll die Professoren zu
nehr Technologietransferprojekten
aus der Forschung in Form von unterı1ehmerischem
Handeln ermuntern
Jnd junge Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler unter dem „Dach“
der Institute und der Betreuung ihrer
Professoren zur Existenzgründung
animieren.
Jni-nahe „Brutkästen“
Zur Absicherung der Neugründun-Jen
können die Professoren, die iherseits
aufgefordert sind, die Grüniungspotentiale
(Produkte, Grünjungswillige)
in ihren Instituten zu
3armitteln, auch Teilhaber werden. Als
"echnologiezentren sollen Gebäude
ı Vaihingen und eventuell in der
stadtmitte bei der Ausgründung aus
ljer Universität als uni-nahe „Brutkä-;ten“
dienen und das „Überlebensraining”
der ersten Firmenjahre unerstützen.
Subventionsmittel aus
’olitik und Wirtschaft werden für Bereuungsmaßnahmen,
für die Sub-‚entionierung
von Zinsen für Kapital
lienste und für Gründungsstipenlien
eingesetzt. So sollen künftig
ıicht nur wie bisher sechs, sondern -
als Zieldefinition - insgesamt 60 sol->her
Gründungsstipendien für die
Jniversität zur Verfügung stehen. Mit
dilfe dieser Stipendien können halb-‘’ertige
Produkte unter Betreuung ei:
ı1es Professors zu marktfahigen Pro
Jukten entwickelt werden. Und die
TTI bietet Beratung bei allen Fragen
ler Firmengründung, bei Finanzieungs-
und Patentangelegenheiten
;owie Dienstleistung fur unternehnerische
Aktivitäten wie Kontofüh-‘ung
oder Buchhaltung. Zudem soll
"TI Kurse zum Erwerb des für Unterı1ehmensgründungen
erforderlichen
Know-how wie etwa Marketing, Fiıanzbuchhaltung,
Controlling anbie-'’en
oder vermitteln.
Hilfe für den Einstieg
-ür den Einstieg ins unternehmerische
Handeln wird es den Professo-'en
gestattet, die ebenso wie Nachwuchsforscher
die Leistungen der
TTlin Anspruch nehmen können, bis
ıu fünf Mitarbeiter eines zu gründenlen
Transfer-Unternehmens in den
?3äumen der Universität zu beschäfti-Stuttaarter
unikaurier Nr 7A/Anril 190