MITTEILUNGEN Nr. 170
Vereinigung der Elektrizitätswerke.
Vorstand der Vereinigung:
Vorsitzender: Meng, Direktor der städt. Elektrizitätswerke Dresden.
|. stellvertr. Vorsitzender: Döpke, Direktor d. städt. Elektrizitätswerke Dortmund (zugl. Vorsitzender der Kommission ID.
J. stellvertr. Vorsitzender: Wilkens, Direktor der Berliner Elektrizitätswerke (zugleich Vorsitzender der Kommission 1).
Zuschriften sind zu richten an die
jeschäftsstelle der Vereinigung der Elektrizitätswerke, Dresden-A. 24, Strehlener Str. 72. Fernspr, 12638,
Sa N — EA
Jahrgang XIV.
nhalt: Vereinsarbeiten: Bericht über die Sitzung des Vorstandes und Ausschusses, am 12. November 1915 in
3erlin. S. 349. — Versammlung deutscher Mitglieder am 13. November 1915 in Berlin. S. 350. — Verwendung von
Kabeln mit Zinkleitern. S. 351. — Von Mitgliedern eingegangene Drucksachen. 5S, 352. — Mitglieder-Zugang. S. 353. —
Aus Bezirksverbänden: Verband Niedersächsischer Elektrizitätswerke. S. 353. —. Verband der Hlektrizitätswerke
Rheinlands und Westfalens. S. 353. — Verband der Elektrizitätswerke am Mittelrhein. S. 353. Hierzu: Richtlinien für
die Ausführung von Hausinstallationen während der Dauer des Krieges. S. 353. — Arbeiten des V.D.E.: Betrifit
Draht- und Kabel-Kommission. S. 354. — Betrifft Kommissionen für Installationsmaterial und Schaltapparate. S. 354. —
Wirtschaftliche Vereinigung von Elektrizitätswerken. S. 355. — Betriebserfahrungen: Korrosionserscheinungen
an schmiedeeisernen Speiseleitungen, Vorwärmerrohren und Kesseln und deren Beseitigung durch das
von Walther’sche Eisenspanfilter. Von Maschineningenieur A. Stober, R. W. E., Essen-Ruhr. S. 355. — Ueber Korrosionen
n Vorwärmerrohren. Von Direktor Döpke-Dortmund. S. 364. — Allgemeine Angelegenheiten: Falsche Sparsamkeit
auf Kosten der Betriebssicherheit (Reparaturen von durchgebrannten Schmelzstöpseln). Von Paul H. Perls. S. 365. —
zechtliches: Ueber die Bestandteilseigenschait von Hausanschlüssen. Von Gerichtsassessor Dr. Martens, Altona.
5. 366. — Aus Zeitschriftenliteratur: Erfahrungen im Bau von Stahlturm-Freileitungen. Von Oberingenieur
Dipl.-Ing. R. Schulz, Aachen. S. 368. — Buchbesprechungen: Friedrich Barth, Dampfmaschine oder Elektromotor.
Von H. Büggeln, Stuttgart. S. 371. — Fragen und Antworten. S. 374. — Kleine Mitteilungen: Elektrische
3Zeleuchtung in Kasernen. Von P. M, Grempe. S. 375. — Mitteilungen aus der Industrie: Von Firmen eingegangene
Drucksachen. S. 376. — Sonderbeilagen. S. 376.
Vereinsarbeiten,
Bericht
über die Sitzung des Vorstandes und Ausschusses
am 12. November 1915 in Berlin.
Anwesend die Herren:
Meng, Döpke, Wilkens, Agthe, Dr.-Ing. Birrenbach,
Dr. Klein, Künstler, Lubsczynski, Meyer-Coschütgz,
Dr. Passavant, Pilg, Roscher, Savelsberg, Schlebach,
Scholtes, Singer, Tellmann, Tillmetz, Voss-Quedlinburg.
Als Gäste zu einzelnen Punkten der Tages-Irdnung
die Herren:
Ely, Lange und Overmann,
Über die Ergebnisse der auch in dieser Vorstandsınd
Ausschußsitzung den Hauptberatungsgegenstand
ıildenden, mitdem Krieg in Zusammenhang stehenden
Angelegenheiten (Kupfer-, Kohlen-, Teeröl- und
Personal-Frage) werden die Mitglieder wie bisher
durch besondere vertrauliche Rundschreiben auf
dem laufenden gehalten werden. Referent für die
Teerölversorgungsirage war der Vorsitzende der
Treibölkommission, Herr Lange.
Bezüglich der Verwendung von Kupfer-Ersatzmaterialien
ist ein auf Seite 351 ausführlich wiedergegebener
Bericht des Vorsitzenden der Kommission II,
Terrn Döpke, über Zinkkabel zu erwähnen. Eine
Stellungnahme zur Frage der Verwendung nicht
ı1ormalisierter Eisenleitungen erübrigte sich, da zur
Zeit beim V. D. E. Verhandlungen über die Normaisierung
dieser Drähte schweben. Von den vom Ver-)jand
der Elektrizitätswerke am Mittelrhein aufzestellten,
auf Seite 353 abgedruckten Richtlinien für
lie Ausführung von Installationen während der
Criegsdauer nimmt der Ausschuß Kenntnis. Einem
\ntrag des V.D.E., die mit den Kabelfabrikanten
zetroffene Vereinbarung bezügl. Verwendung des
zrünen Kennfadens, die sich bisher nur auf nornalisierte,
mit Gummiregenerat isolierte Zinkdrähte
‚ezog, auch auf die neuerdings normalisierten, mit
jummiregenerat isolierten Eisen leitungen*) auszulehnen,
stimmte der Ausschuß zu.
Herr Döpke teilte mit, daß die von der Komnission
II in Angriff genommene Ausarbeitung einer
>inheitlichen Kohlenklausel für Stromlieferungsver-*)
Siehe „Mitteilungen“ Nr. 169, S. 326, Normalien für
‚eitungen zum Anschluß ortsveränderlicher Stromverbraucher
nit Fisenleitern.