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(Geschichte der * ‚ühlen.
Wo und wann die erste Windmühle gebaut wurde, ist mit Sicherheit nicht
mehr festzustellen. In Ägypten stehen Türme, die vor 3000 Jahren als Windmühlenkörper
gedient haben sollen, Jedenfalls scheint der Orient die Heimat
der Windmühlen zu sein, die vielleicht in Persien, Kleinasien, Ägypten oder
auf den Inseln des ägäischen Meeres entstanden sein könnten. Die alten Orientmühlen
kannten noch keine Vordrehung, Der Mühlenturm hatte oben mehrere
Abb. 1
Zinnen, zwischen die die Flügelwelle gelegt wurde. Das Umlegen der Flügelwelle
erfolgte voraussichtlich nur beim Wechsel vom Sommer- zum Winterwetter,
Abb. 1 zeigt solche uralten griechischen Mühlen, deren Vorbilder in
altersgrauen Zeiten zu suchen sind, Man sieht unten am Hafen eine Reihe von
Mühlen dicht nebeneinander, Hieraus geht hervor, daß der Wind hier niemals
in Richtung der Mühlenkette weht, sonst würden sich die Mühlen gegenseitig
hindern. Es ist immer nur mit einer sommerlichen und einer winterlichen
Hauptwindrichtung zu rechnen. Interessant ist die Flügelkonstruktion aus
dünnen Latten, die verspannt und mit Dreieckssegeln versehen sind. Die Konstruktion
ist genial einfach, dabei werden die Mühlen eine ganz gute Leistung
haben. Ihr einziger Fehler ist, daß vielzuviel Segel aufgehängt sind.
In einem deutschen Vertrag von 833 soll von einer „molendinum ventricium‘‘,
einer Windmühle die Rede sein, aber wohl erst die Kreuzzüge verpflanzten die