Volltext : Die Ausnutzung der Windkräfte unter besonderer Berücksichtigung der ländlichen Gemeinde-Wasser- und Elektrizitäts-Versorgung

MAnlagefoften- und Rentabilitätsberechuung.

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Zugunften der Windkraftanlage beträgt demnach die jährlidhe Erjparnis etwa
2315,— Mit. Die Betrieb serfparniffe bei derartigen ländlichen Anlagen find hei Betrieb
mit Benzinmotoren befonderS deshalb unglünftige, da e8 an genligend gefdhultem
Perfonal fehlt und daher der Bezinverbrauch ein unverhältnismäßig Hoher ijft. Dies
fällt dagegen, wenn der Benzinmotor nur gelegentlich als Referve zu Hilfe genommen
wird, nicht febhr ins Gewicht.

Roftenberedhnung einer Lidht- und Kraftverforgungsanlage
für eine Feine Gemeinde.

€ jollen in Frage kommen etwa 300—350 Glühlampen, 6 Elektromotoren
a2 PS und ein Eleftromotor von 7,5 PS. Die Anlage entfpricht einem Sefamt:
bedarf an Vicht:
330 Metallfaden-@Glühlampen ä& 20 NK (20 Watt) bei durch:
fOnittlihH je 3 Stunden täglidher Brenndauer in 360 Tagen
— 300 > 20 > 3 > 360 —

6480 kW-Std.!)

an Araft:

6 Elektromotoren für Häcfel- und Futterfchneiden ujwm. & 2 PS
(1 PS = 800 Watt) je 1 Stunde tägliche Betriebsdauer, bei
300 Arbeitstagen =— 6 ><2 > 800 > 300= . .
Elektromotor von 7,5 PS zum gemeinfamen Drefchbetrieb
während 60 Tagen dä 10 Stunden Betriebsdauer
— 7.5 > 800 >x 60 >= 10

2 880

1 080

ingaejamt 10 440 KW-St).

Sn der Annahme, daß bei einigermaßen glinftigen Windverhältnifjen von durchjOnittlich
 4—6 m/sek‘ der Windmotor etwa 300 Tage lang den Betrieb übernehmen
fann, fo daß ein Mefervemotor (etwa Betroleummoter) nur 60 Tage & 10 Ciunden
den Betrieb verjorgt, wären von dem Petroleummotor etwa 15—20° 0 des insgejamt
zu erzeugenden Bedarfes an Kraftaufwand zu liefern (Energieverlufte eingerechnet).
€ mürden ein Windmotor mit 10 m: Raddurchmeffer entfprechend
bei 4—5 m/sek Windgejhwindigfeit etwa . .
» D—-0
An

und als Neferve ein Petroleummotor von 10—12 PS in Frage kommen.
Die Affumulatorenbatterie müßte demnad) mindeftens dem dreifadhen TageShedari
bon insaelamt 450—500 Ampereftunden bet 10 fHtündiger Entladung entiprechen.

1 kW: Std. = Kilowattitunden; weitere Erlänterungen hierüber fiehc des Berfafiers
Schrift: „Was der Landwirt von der Elektrotechnik wiffen muß“ oder in „Sleftrotechnit für
Wraftiter“. Akademiich-Tecdhniicher Berlaa, Frankfurt a. ML.-Meft.
            
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