Volltext : Die Kunst- und Altertums-Denkmale im Königreich Württemberg. Inventar. Neckarkreis (1889)

Oberami  Leonberg.

Leonberg  nach  Merlan.  1843.
Altertümer.
Ringwälle  am  Nordrand  des  Schönbuchs,  bei  Eltingen  „Glemseck"  und
„Maisenburg",  bei  Gerlingen  die  „Küche"  und  das  „Studentenbänmle",  letzteres  Wohl
nur  eine  geheiligte  Höhe,  hochhineinragend  in  das  westlich  sich  ausbreitende  Niederland, ­
  mit  herrlicher  Aussicht  aus  Schwarzwald  und  Alb.
Grabhügel  bei  Heimerdingeu,  Hemmingen,  Rutesheim,  Wimsheim,  ein  sehrgroßer,
  die  „Kuppelzen"  bei  Münklingen.
Römisches.  Der  Bezirk  ist  voll  von  römischen  Niederlassungen,  bei  Ditzingen,
Eltingen,  Flacht,  Friolsheim,  Gebersheim,  Gerlingen,  Hausen,  Heimerdingen,  Heimsheim, ­
  Hemmingen,  Hirschlanden,  Malmsheim  (römischer  Steintisch),  Mönsheim,  Münchingen ­
  (hier  an  acht  Stellen  Grundreste  römischer  Gehöfte),  Münklingen,  Rutesheim,
s.  S.  302,  Schöckingen,  Wimsheim;  Bildwerke  von  Eltingen,  Hemmingen,  Hirschlanden(M),
am  Kirchturm  zu  Wimsheim.  Von  Straßen  ist  die  wichtigste  die  von  Cannstatt  fast  schnurgerade ­
  über  Leonberg  und  Ruteshcim  nach  Pforzheim  ziehende  Hauptstraße,  „Steinstraße".
Reihen  gröber  fanden  sich  bei  Ditzingen,  Flacht,  Gerlingen,  Hemmingen,
Merklingen,  Münchingen,  Schöckingen,  Weil  der  Stadt  und  Weil  im  Dorf  (M).
Leonberg  (Lewenberg  (275),  Oberamtsstadt.
Altertümliche  Stadt  mit  engen,  ansteigenden  Gassen,  zusammengedrängt  auf  einem
über  dem  Glcmsthal  gelegenen  Ausläufer  des  Engelberges,  auf  drei  Seiten  von
            
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