Volltext: Die Kunst- und Altertums-Denkmale im Königreich Württemberg. Inventar. Schwarzwaldkreis (1897)

Teinach. 
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und tübingische Ällnisteriale, erlöschen 1553. Ihr Wappen war im weißen Schild 
2 gekreuzte rote Rechen. 
Südwestlich vom Ort stehen 3 alte Steiukreuze (früher 4) mit je einer Pflugschar. 
Zwei weitere sind gleichfalls in der Nähe des Orts, aus einem ein Wappen mit Vogelkopf. 
Auf dem höchsten Punkt des südwestlich gelegenen, breiten beherrschenden flach knppel- 
sörmigen Domaberges liegt ein kreisrunder Steinhügel; hier war wohl ein heiliger Hain. 
Auf dem „Hösle", nordwestlich vom Ort, eine Steinumwallung, 90 Fuß im Geviert. 
Bei Teinach. 
FeincuH. 
Hübsche ev. Renaissancekirche, 1662—65, mit einem kabbalistischen Gemälde, von 
der Prinzessin Antonia, f 1679, einer Tochter Herzogs Johann Friedrich, gestiftet. 
An der Hauptstraße steht noch der aus der zerstörten Brunnenkapelle in Hirsau 
durch Herzog Eberhard Ludwig hieher verbrachte große, einst hochherrliche, monstranz- 
artig endigende steinerne Brunnen. Einst drei Schalen über einander, die oberen 
Teile sind ein Wunder an Feinheit der Steinhauerarbeit. Die unterste Schale, 
10 Fuß im Durchmesser, aus einem Buntsandstein, ruht auf vier Löwenköpfen, die 
zweite Schale ist am Rande mit Tierköpfen besetzt. Teile des obersten Aufsatzes
	        

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