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Herr Prof. Koschlig nimmt zu den Vorschlägen wie folgt
Stellung: ;
Einführend weist er auf die Empfehlung des Wissenschaftsrats
von 1967 hin, in der über die Beziehungslosigkeit zwischen
den Bibliotheken, die im einzelnen Institut zu dort überflüssigen
Beschaffungen und Doppelbeschaffungen führe, geklagt wird.
Dies könne nur überwunden werden durch Schaffung entweder von
Fachbereichsbibliotheken, wie in Konstanz mit einer zentralen
Leitung oder durch eine starke Zentralbibliothek, welche die
Fachbereichsbibliotheken, die das wünschen, mitbetreut. Diese
zweite Lösung solle man für Stuttgart vorsehen. Sie vermeide
die nicht FfFachgemäße bibliothekarische Eigenverwaltung jedes
Instituts. Den Vorschlag Nitschke müsse er ablehnen, da er alles
beim alten lasse und am wenigsten reformfreudig sei.
Der Vorschlag Barner stelle immerhin ein einheitliches System
dar. Allerdings müsse er sich gegen Punkt 3 wenden (Leitung der
Fachbereichsbibliothek durch einen wissenschaftlichen Mitarbeiter
der Universitätsbibliothek), weil hierzu nicht genügend
Personel vorhanden sei. Gegen Punkt 6 sei einzuwenden, daß zu
wenig Bedienstete des gehobenen Dienstes neben den Angehörigen
des wissenschaftlichen Dienstes vertreten seien (das Verhältnis
der wissenschaftlichen Mitarbeiter zu denen des gehobenen Dienstes
sei 7 : 22).
In Punkt 7 (Institutsordnung) schließlich sehe er einen unzulässigen
Vorgriff auf die Rechte der Bibliotheksversammlung.
Die Mitwirkung der wissenschaftlichen Referenten solle sich im
übrigen auf eine dauernde funktionsgerechte Mitberatung beschränken,
die im übrigen seit langem an der hiesigen Universitätsbibliothek
praktiziert werde. Sein Vorschlag 1 sei am
besten geeignet, die Sofortbedienung und somit die wissenschaftliche
Arbeitsfähigkeit der Hochschule zu gwährleisten. Der 2. Vor
schlag (übernommen von der Arbeitsgemeinschaft der Hochschulbibliotheken)
sei nur vorgesehen, wenn nicht eine ständige Bibliothekskommission
eingesetzt werde. Herr Prof. Koschlig schlägt
schließlich noch vor, weitere Sachverständige zu hören, und zwar
Prof. Linde, Dr. Stelzenburg, Konstanz und Prof. Borchardt, Mannheim.
Der Vorsitzende bemerkt, daß eine knappere Darstellung der
wichtigsten Punkte ausgereicht hätte. Ähnlich Herr Pick, der an-YA