Full text: Deutsche Konkurrenzen (1898/1899, Bd. 9, H. 97/108)

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Geschäftshaus nebst Restauration und Hotel 
der „Mercuria“ in Dortmund.) 
Aus den Bedingungen. 
Der Wettbewerb ist auf Dortmunder Architekten beschränkt. 
Die Preisbewerbungs-Arbeiten sind bis zum 10. Juli einzusenden. 
Die Verteilung der Preise erfolgt durch ein Preisgericht, welches aus folgenden 
Mitgliedern besteht; 
a) dem Herrn Stadtbaurat Marx, 
DD) »  Königl. Baurat Spanke, 
C) Um „  Stadtbauinspektor Kullrzch, 
dd) „ Kaufmann August Bickhoff, 
€). »„  Brauereibesitzer Yos. Cremer, 
An Preisen werden im ganzen 3000 M. ausgesetzt und zwar: 
1500 M. als erster Preis, 
1000 „ =» ZWeiter 
500  » dritter 
An Zeichnungen werden verlangt: 
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” 
a) die Grundrisse sämtlicher Geschosse ı : 200, 
b) die hauptsächlichsten Durchschnitte ı :; 200, 
c) zwei Ansichten, und zwar die eine vom Westenhellweg, die andere von der 
1. Kampstrasse aus gesehen, I : 200. 
Den Zeichnungen ist beizufügen: 
a) ein kurzer Erläuterungsbericht, 
b) ein Kosten-Ueberschlag. 
Die Baukosten sollen die Summe von 150000 M. nicht übersteigen. 
Die Wahl des Baustiles und des Materials bleibt dem Architekten überlassen, 
Das Gebäude muss folgende Räume enthalten: 
a) im Erdgeschoss: 
I. zwei Läden am Westenhellweg, oder dafür ein grösseres Ladenlokal, mit 
Ausstellungsräumen im Keller; 2. einen! Restaurationssaal für die Tageswirtschaft mit 
Billardraum und Zugang vom Westenhellweg; 3. die Wohn- und Wirtschaftsräume 
für den Wirt an der 1. Kampstrasse. 
b) im ersten Obergeschoss: 
Raum für ein Etagengeschäft am Westenhellweg mit Comptoir; 2. drei Vereins- 
zimmer, das eine 80 bis 100 qm gross, die beiden andern von je 30 bis 50 qm Grösse; 
3. ein möglichst grosser Saal mit Bühne und sonstigen Nebenräumen für die Vereins- 
festlichkeiten, 
Die Vereinszimmer müssen sich bei Festlichkeiten wo möglich mit dem 
grossen Saale verbinden lassen, 
c) im zweiten und dritten Obergeschoss: 
T 1. Wohnräume für die Ladenmieter, am Westenhellweg; 2. ı2 bis 15 Logier- 
zimmer, an der ı, Kampstrasse belegen; 3. Wohnräume für das Restaurations- und 
Hotel-Personal; 4. ein Zweckmässig gelegenes photographisches Atelier mit Per- 
sonenaufzug, 
*) Vergl. Konkurrenz - Nachrichten 1897, Nov. 5. 262, 
 
	        

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