Full text: Deutsche Konkurrenzen (1902, Bd. 14, H. 157/168)

  
  
  
  
   
   
  
  
    
    
  
  
    
   
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
   
  
    
   
  
  
  
  
   
  
  
  
   
  
   
  
   
  
   
   
   
   
    
Aus dem Ausschreiben. 
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| Am, Wettbewerb können sich alle deutschen Architekten beteiligen 
| Il Die “Anzahl und die Grösse der erforderlichen Räume sind in dem  Frogra me 
Il 
  
  
  
  
bindung zu bringen. 
| | angegeben. Abgesehen von den Klassengrössen ist ein geringer Spielraum hinsicht- 
| | ' lich der Grösse der einzelnen Räume gestattet; wesentliche Abweichungen von dem 
| | | | verlangten Grössen sind jedoch im Erläut erungsbericht zu begründen, 
| HM | 17 Das Wohnhaus des Direktors. ist entweder unmittelbar durch das Geschäfts- 
| | zimmer oder durch einen kurzen überdeckten Gang mit dem Schulgebäude in Ver- 
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14 
An Zeichnungen werden verlangt: ein Lageplan I: 500, die Grundrisse sämt- 
  
| licher Geschosse I: 200, die Hauptansicht I: 100; die übrigen Ansichten und die 
HA Punkte P. aus. 
| Ein Erläuterungsbericht hat über die Anordnung, die Konstruktionen, « in 
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| I zur Klarstellung des Entwurfs erforderlichen Schnitte I:200, I Perspektive vom 
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Aussicht genommenen Baumaterialien und über die Baukosten die notwendige Aus- 
kunft in möglichster Kürze zu geben. Es wird hierzu bemerkt, dass die Schule in 
  
|| | einem Villenstadtteil liegt und deshalb ein massiver düsterer Backsteinrohbau kaum 
| angebracht sein dürfte. 
| Für die Herstellung der Bauten mit Einschluss der Innendekoration, jedoch 
| ohne die Ausstattung mit Mobilien, steht eine Summe von 570000 Mark zur Ver- 
  
fügung, welche nicht überschritten werden darf. 
Eine überschlägliche Kostenberechnung auf Grund des überbauten Raumes 
ist beizugeben. Bei der Feststellung des bebauten Raumes ist die bebaute Fläche 
' des Erdgeschosses, sowie die Höhe vom Kellerfussboden bis zur Oberkante des 
I Hauptgesimses der Berechnung zu Grunde zu legen. 
| | Als Einheitspreis ist für den Kubikmeter umbauten Raumes beim Gymnasium 
| | und für das Wohnhaus des Direktors seitens der Bauverwaltung 18 Mark angesetzt. 
Die Gesamtbausumme von 570000 Mark, im welcher die Einfriedigung des 
     
  
zrundstückes und die Befestigung der Spielplätze eingeschlossen ist, darf nicht 
| überschritten werden. 
| IN Die Einlieferung der Entwürfe muss bis zum 15. Dezember 1901 bei der 
EI Regierungskanzlei, Stadthaus, erfolgen. Später eingehende Arbeiten sind von Vett- 
M | Il bewerb ausgeschlossen, jedoch werden diejenigen mit der Post eingehenden Entwürfe, 
| N welche nach Ausweis des Poststempels bis zum 15. Dezember 1901 aufgegeben sind, 
Il | {N | zugelassen. 
  
  
Hl Das Preisrichteramt haben übernommen die Herren: Bürgermeister Schultz, 
Bremen; Senator Dr. Zhmck, Bremen; Königl. Baurat Schwechten, Berlin; Stadt- 
Mi baurat Zudw. Hoffmann, Berlin; Baurat Weber, Bremen. 
    
  
Ra ) | Für die von den Preisrichtern als beste Lösungen anerkannten Entwi sind 
| ) 9 
0 | folgende Preise ausgesetzt: 
1 { 
| N | ein erster -Preis von :. 1... 4000 Mark 
| Il zwei zweite Preise von je... 3000. ,, 
zwei dritte 55 EEE 2000-4 
Ausserdem wird der Ankauf hervorragender Entwürfe zum Pre von je 
  
  
1000 Mark vorbehalten. 
Durch die Auszahlung der Preise gehen die betreffenden Entwürfe in das 
Eigentum des Bremischen Staates über, welcher berechtigt ist, dieselben bei der 
Ausführung ganz oder teilweise zu benutzen. Das Recht der Publikation verbleibt 
dem Verfasser. Nach der Entscheidung des Preisgerichts, die innerhalb 4 Wochen 
nach Einlieferung der Konkurrenzpläne erfolgen wird, soll in Bremen eine öffentliche 
Ausstellung der eingelieferten Entwürfe veranstaltet werden, 
  
  
  
  
 
	        

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