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Die Logik der Dichtung

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Bibliografische Daten

fullscreen: Die Logik der Dichtung

Monografie

Persistenter Identifier:
1464595917209
Titel:
Die Logik der Dichtung
Autor:
Hamburger, Käte
Verleger/Verlag:
Ernst Klett Verlag
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsjahr:
1968
Umfang:
284 S.
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Monografie
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
2L 2061(2)
Bemerkung:
Zweite, stark veränderte Auflage
Lizenz:
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/

Kapitel

Titel:
Die lyrische Gattung
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Die Beschaffenheit des lyrischen Ich
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die Logik der Dichtung
  • Einband
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhalt
  • Vorwort
  • Einleitung: Begriff und Aufgabe einer Logik der Dichtung
  • Die sprachtheoretischen Grundlagen
  • Die Begriffsbildung 'Dichtung und Wirklichkeit'
  • Das Aussagesystem der Sprache
  • Die fiktionale oder mimetische Gattung
  • Vorbemerkung: Der Begriff der literarischen Fiktion
  • Die epische Fiktion (oder die Er-Erzählung)
  • Die dramatische Fiktion
  • Die filmische Fiktion
  • Die lyrische Gattung
  • Das System der Wirklichkeitsaussage und der Ort der Lyrik
  • Die lyrische Subjekt-Objekt-Korrelation
  • Die Beschaffenheit des lyrischen Ich
  • Die Sonderformen
  • Die Ballade und ihr Verhältnis zu Bild- und Rollengedicht
  • Die Ich-Erzählung
  • Zum Symbolproblem der Dichtung
  • Namenverzeichnis

Volltext

218 
aus, und meint zu wissen, daß wie »schon jedes Wort im Gedicht seine Bedeu 
tung verändert, so erst recht jedes >ich< und >du< « 158 * 160 161 . Ein »fiktives Ich« sei das 
lyrische Ich, formulieren Wellek und Warren 168 , während Wolfgang Kayser 
sich mindestens fragend zu den modernen Angriffen auf den Subjektivitäts 
charakter der Lyrik verhält, wenn auch diesen zustimmend, weil der Begriff 
des Subjektiven »die Aufmerksamkeit immer noch auf das reale Subjekt des 
Sprechenden lenkt« 180 . Aber, um auf Stöckleins prägnante Formulierung 
zurückzukommen, so gab es eine Goetheleserin, die sich niemals davon hätte 
abbringen lassen, daß dieses Ich Goethe und dieses Du Friederike sei. Es war 
die große Goetheliebende, Rahel Varnhagen, die am 11. Oktober 1815 das 
Gedicht »Mit einem gemalten Band« wieder gelesen hatte und ihrem Gatten 
darüber schrieb, was als Zeugnis einer besonders unmittelbar und instinktiv 
sicher die Phänomene ergreifenden Seele hierhergesetzt sei: 
»Und so endet’s: 
Fühle, was dies Herz empfindet, 
Reiche frei mir deine Hand, 
Und das Band, das uns verbindet, 
Sei kein schwaches Rosenband I 
Wie mit verstarrendem Eis auf dem Herzen blieb ich sitzen 1 Einen kalten 
Todesschreck in den Gliedern. Die Gedanken gehemmt. Und als sie wieder 
kamen, könnt’ ich ganz des Mädchens Herz empfinden. Es, es mußte sie ver 
giften. Dem hätte sie nicht glauben sollen? ... Ich fühlte dieser Worte ewiges 
Umklammern um ihr Herz: ich fühlte, daß die sich lebendig nicht wieder los 
reißen ... Und zum ersten Male war Goethe feindlich für mich da. Solche 
Worte muß man nicht schreiben; er kannte ihre Süße, ihre Bedeutung; hatte 
selbst schon geblutet.. .« 181 
Für ganz ausgeschlossen darf man es nicht halten, daß auch die Anhänger 
der >objektivsten< Lyriktheorie, daß wenigstens unbefangene Leser auch heute 
noch »Mit einem gemalten Band« als ein Gedicht aus des jungen Goethe un 
mittelbarstem Liebeserfahren erleben, auch wenn sie nicht, wie Rahel, die 
Lebensbezüge über das Gedicht hinaus verlängern. Aber selbst sie klingen 
auch ihm immer mit an in der Beteuerung über »das schwache Rosenband«, 
denn wir können unser Wissen von dem biographischen Bezug, den Goethe 
in dieser Periode seiner lyrischen Dichtung in sie hineingenommen hat, nicht 
168 P. Stöcklein, Dichtung vom Dichter gesehen, in: Wirk. Wort, 1. Sonderheft 1952, S. 84 
169 Wellek-Warren, The Theory of Literature, New York 1949, S. 15 
160 Kayser, Das sprachliche Kunstwerk, S. 334 
161 Rahel. Ein Buch d. Andenkens, Bd. II, Berlin 1834, S. 352
	        

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