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Sitzungs-Protokolle / Verein für Baukunde in Stuttgart (1874)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Sitzungs-Protokolle / Verein für Baukunde in Stuttgart (1874)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1466506725020
Titel:
Monatsschrift des Württembg. Vereins für Baukunde in Stuttgart
Erscheinungsort:
Stuttgart
Frühere Titel:
Sitzungs-Protokolle / Verein für Baukunde in Stuttgart (1870-1884)
Versammlungs-Berichte / Württembergischer Verein für Baukunde in Stuttgart (1885/86-1892)
Signatur:
verschiedene Signaturen
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1466506725020_1874
Titel:
Sitzungs-Protokolle / Verein für Baukunde in Stuttgart
Untertitel:
:vom ... Halbjahr ...
Jahrgang/Band:
1874
Verleger/Verlag:
J. B. Metzler'sche Buchdruckerei in Stuttgart
Erscheinungsort:
Stuttgart
Umfang:
getr. Zählung
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
1Ba 280-1874
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Ausgabe

Titel:
Sitzungs-Protokolle vom zweiten Halbjahr. Juni bis ultimo Dezember
Strukturtyp:
Ausgabe

Artikel

Titel:
Elfte ordentliche Versammlung vom 10. Oktober 1874
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Monatsschrift des Württembg. Vereins für Baukunde in Stuttgart
  • Sitzungs-Protokolle / Verein für Baukunde in Stuttgart (1874)
  • Einband
  • Sitzungs-Protokolle vom ersten Halbjahr 1874. Januar bis incl. Juni.
  • Sitzungs-Protokolle vom zweiten Halbjahr. Juni bis ultimo Dezember
  • Exkursion nach Kloster Lorch und Schwäbisch-Gmünd am 29. Juni 1874
  • Elfte ordentliche Versammlung vom 10. Oktober 1874
  • Zwölfte ordentliche Versammlung vom 24. Oktober 1874
  • Dreizehnte ordentliche Versammlung am 7. November 1874
  • Vierzehnte ordentliche Sitzung vom 21. November 1874
  • Besichtigung der Johanniskirche in Stuttgart
  • Fünfzehnte Versammlung den 15. Dezember 1874
  • Sechzehnte ordentliche Versammlung am 19. Dezbr. 1874
  • Mitgliederverzeichnis
  • Verzeichnis der in der Bibliothek des Vereins für Baukunde befindlichen Bücher, Kupferwerke ec.
  • Einige geschichtliche Notizen zur Restauration der h. Kreuzkirche, jetzt Stadtpfarrkirche, sowie der Johanniskirche beide zu Schwäbisch Gmünd
  • Wetli's Eisenbahnsystem für Gebirgsbahnen
  • Die Pulver-Ramme
  • System Wetli für Gebirgsbahnen
  • Pulver-Ramme von Ludwig August Riedinger in Augsburg
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

4 
sante Sammlung von Photographien von Gmünd und Lorch, 
malerische Architekturzeichnungen von alten meist jetzt übertünchten 
Häusern und Jnräumen von Gmünd, aufgenommen von C. Wey- 
ser in Carlsruhe, Zeichnungen von Lorch und Wäschenbeuren, in 
teressante Handschriften und Lithographien von Trachten und Son 
stigem zu besichtigen. Mit Dank verließen wir diese Räume, wo 
so manches zu Grunde Gegangene noch in Abbildung gerettet sich 
findet und bedauerten, daß wir weitere Einladungen von den be 
deutenderen Silber- und Goldwaarenfabrikanten nicht Folge leisten 
konnten, denn die Stunde des Essens war herangekommen. 
Auf dem Wege zum Gasthof kamen uns noch manche hübsche 
Eisenarbeiten von Gittern und Rinneu-Ausläufern mit Trägern 
zu Gesicht. 
Im Gasthof zum Rad waren wir mit indessen auch aus 
Aalen herbeigekommenen Collegen und mit den Herren von Gmünd 
gegen 27 vereinigt, erfreut über den trotz der fatalen Aussicht bei 
unserer Abfahrt aus Stuttgart doch noch so gelungenen Tag, dex 
nur zu kurz war für all das, was Gmünd uns an der Hand der 
Herren von Gmünd freundlichst noch weiter geboten hatte. 
Zum Schluffe daher denselben nochmals herzlichsten Dank. 
Die Heimreise verlief ebenfalls gut, wir kamen Nachts 11 
Uhr in Stuttgart an und trennten uns, nachdem wir noch eine 
Stunde bei einem Glase gutem Bier verbrachten. 
Elfte ordentliche Versammlung vom 10. Oktober 1874. 
Vorsitzender: Oberbaurath v. Schlierholz. 
Schriftfilhrer: Städt. Baurath Kaiser. 
Anwesend 16 Mitglieder und Herrn Repetent Pilgrim 
als Gast. 
Der Vorsitzende eröffnet die Versammlung durch Begrüßen 
der anwesenden Mitglieder nach Ablauf der Sommerferien, stellt 
den als Gast eingeführten Herrn Repetent Pilgrim vor, und 
theilt mit, daß Herrn Professor Lübke seinen Austritt aus dem 
Verein angezeigt habe. 
Sodann erfolgt von dem Vorsitzenden noch weiter Mitthei 
lung, daß 
1) ein mittelrheinischer Architekten- und Ingenieur-Verein sich 
konstituirt, zu seinem Vorstand Herrn Baurath Sonne in Darm 
stadt gewählt und dieser die Statuten uns zugesandt habe. 
2) Herrn Oberbürgermeister Di-. Hack 3 Exemplare des Orts 
baustatuts für die Residenzstadt Stuttgart, 
8) der Techniker-Verein zu Lübeck 2 Exemplare seiner Pro 
tokolle, ebenso 
4) der bayrische Architekten- und Ingenieur-Verein 2 Exem 
plare seiner Versammlungsprotokolle übersandt habe. 
Herr Oberbaurath v. Egle übergiebt dem Vorstand 2 Exem 
plare einer Denkschrift über Reinigung der Städte, mit besonderer 
Rücksicht auf die Stadt Carlsruhe, welche ihm von Herrn Pro 
fessor Baumeister in Carlsruhe für den Verein zugesandt wurde, 
und beantragt Zirkulation derselben bei den Mitgliedern unseres 
Vereins, die zugesagt wird. 
Hierauf hält Herr Baurath Brockmann einen sehr ein 
gehenden Vortrag über Gebirgsbahnen nach dem System des In 
genieurs Wettli, auf Grund einer an Ort und Stelle von ihm 
vorgenommenen Besichtigung auf der 2 */ 2 Meilen langen Bahn 
strecke von Wädenschwyl nach Einsiedeln bei Wädenschwyl, worüber 
Beilage 1. denselben ausführlich giebt. 
Ueber denselben Gegenstand verliest der Vorsitzende einen Brief . 
von Herrn Bauinspektor Maier in Pfullendorf, welch' letzterer auf 
der erwähnten Bahnstrecke der ersten Probefahrt anwohnte. Der Brief 
erläutert ebenfalls das Wesentliche des Systemes und berührt die 
vielfachen Hindernisse, mit denen Herr Wetli zu kämpfen hatte, 
die selbst bei der Probefahrt ihr Ende noch nicht gefunden hatten, 
indem er glaubte, in der Person eines renommirten Maschinen 
technikers zu Winterthur einen Construkteur für eine geeignete 
Maschine gefunden zu haben, allein auch hierin sich täuschte, in 
dem die Ablieferung der Maschine längere Zeit hinausgeschoben 
und als sie endlich mit gerichtlicher Hilfe abgeliefert wurde, es sich 
ergab, daß sie in primitivster Weise angefertigt, sich unbrauchbar 
zeigte, indem sie mit Weglassung des Systemes (der Walze) als 
einfache Lokomotive gar nicht in Gang zu bringen war und erst 
nachdem verschiedene Nacharbeiten, als Strecken, Verkürzen, Ab 
hauen, Verdichten u. s. w. einzelner Bestandtheile stattgefunden 
hatten, habe die erste Probefahrt am 26. Mai 1874 auf dem 
400,5 m. langen Probestück vorgenommen werden können. 
Die Maschine wurde leer ohne Anwendung des Walzensystems 
jn Gang gebracht, sie lief ca. 10 Meter auf der schiefen Ebene, 
dort fingen die Räder an zu schleifen und die Maschine gieng 
rückwärts. 
Nun wurden der Maschine 4 Wagen mit 1000 Ctr. Schie 
nen und ca. 100 Personen belastet angehängt und die Walze nie 
dergelassen, die Maschine legte den Weg mit einer Geschwindigkeit 
von 14 Kilom. per Stunde bergauf zurück und gieng mit der glei 
chen Geschwindigkeit sicher ohne Anwendung einer Wagenbremse 
bergab. Der theilweise noch mangelhaft ausgeführte Oberbau aus 
alten Schienen hat nicht im Geringsten gelitten, und läßt sich 
leicht aus alten Schienen Herstellen. 
Die Probefahrt habe auf's Schönste bewiesen, daß das Sy 
stem Wetli's die Ueberwindung von großen Höhenunterschieden 
ohne die bis jetzt nöthige Lüngenentwicklung ermöglicht und findet 
Herr Maier, da eine gewöhnliche Maschine mit dem System ver 
bunden werden kann, dasselbe der größten Beachtung werth. 
Der Vorsitzende selbst theilt unter Dankesbezeugung an Herrn 
Brock mann noch seine persönlichen Ansichten über das erwähnte 
Bahnsystem mit, glaubt, daß dasselbe in Zukunft wegen seiner 
mancherlei Vorzüge eine größere Anwendung finden werde, selbst 
auch für Württemberg nützlich verwendet werden könne, wie nach 
Umständen bei einem zweiten Albaufgang, auch hält er an seinem 
aufgestellten Gedanken fest, daß ein solches Gebirgsbahnsystem für 
Stuttgart auf die Hasenbergstation etwa von einer geeigneten 
Stelle der Schloßstraße aus mit ca. 6°/,, Steigung genügt hätte 
und dadurch viel erspart werden könnte, zudem in erster Linie als 
eigentliche Transitbahn stets die Verbindung Zuffenhausen-Hasen 
berg in Betracht zu ziehen feie, und dieser stets die Priorität zu 
fallen werde; derselbe empfiehlt den Mitgliedern bei der Wichtig 
keit des Gegenstandes eine Besichtigung der genannten Bahnstrecke 
bei Wädenschwyl.
	        

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