digibus Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Sitzungs-Protokolle / Verein für Baukunde in Stuttgart (1877)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Sitzungs-Protokolle / Verein für Baukunde in Stuttgart (1877)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1466506725020
Titel:
Monatsschrift des Württembg. Vereins für Baukunde in Stuttgart
Frühere Titel:
Sitzungs-Protokoll / Verein für Baukunde in Stuttgart (1870-1884)
Versammlungs-Berichte / Württembergischer Verein für Baukunde in Stuttgart (1885/86-1892)
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1466506725020_1877
Titel:
Sitzungs-Protokolle / Verein für Baukunde in Stuttgart
Untertitel:
: vom ... Halbjahr ...
Jahrgang/Band:
1877
Verleger/Verlag:
W. Kohlhammer'sche Buchdruckerei
Erscheinungsort:
Stuttgart
Umfang:
getr. Zählung
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
1Ba 280-1877
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Ausgabe

Titel:
Sitzungs-Protokolle vom ersten Halbjahr 1877
Strukturtyp:
Ausgabe

supplement

Titel:
Beilage 7 zur 12. ordentl. Versammlung Vortrag über die Entwicklung des Eisenbahnwesens in Württemberg, gehalten im Verein für Baukunde den 26. Mai 1877 von Oberbaurath v. Schlierholz in Stuttgart
Herausgeber:
Schlierholz, Joseph
Strukturtyp:
supplement

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Monatsschrift des Württembg. Vereins für Baukunde in Stuttgart
  • Sitzungs-Protokolle / Verein für Baukunde in Stuttgart (1877)
  • Einband
  • Sitzungs-Protokolle vom ersten Halbjahr 1877
  • Erste ordentliche Versammlung am 13. Januar 1877
  • Zweite Versammlung als Generalversammlung am 20. Januar 1877
  • Dritte ordentliche Versammlung am 3. Februar 1877
  • Vierte ordentliche Versammlung am 12. Februar 1877
  • Fünfte ordentliche Versammlung am 24. Februar 1877
  • Sechste ordentliche Versammlung am 3. März 1877
  • Siebente ordentliche Versammlung am 10. März 1877
  • Achte ordentliche Versammlung am 24. März 1877
  • Neunte ordentliche Versammlung am 7. April 1877
  • Zehnte ordentliche Versammlung den 21. April 1877
  • Elfte ordentliche Versammlung am 12. Mai 1877
  • Zwölfte ordentliche Versammlung am 26. Mai 1877
  • Dreizehnte ordentliche Versammlung am 9. Juni 1877
  • Vierzehnte ordentliche Versammlung am 22. Juni 1877
  • Protokoll über die am 27. Mai 1877 stattgehabte Exkursion des Vereins für Baukunde nach Wimpfen
  • Protokoll über die am 26. August 1877 stattgehabte Exkursion des Vereins für Baukunde an den Remsviadukt bei Renstädtle, sowie ins Renstädtle bei Waiblingen
  • Aenderung und Nachtrag zum Mitgliederverzeichniß vom 1. Januar 1877
  • Beilage 1 zur 1. ordentl. Versammlung Auszug aus dem Vortrag des Oberbauraths v. Egle über das Kloster Hirsau
  • Beilage 2 Vorschläge zur Revision des Vollzugsverfügung, sowie der Verfügung betreffend die Herstellung von Feuerungseinrichtungen vom 26. Dezember 1872 zur neuen allgemeinen Bauordnung vom 6. Oktober 1872 mit Motiven
  • Beilage 3 zur 8. ordentl. Versammlung. Hierzu Zeichnungsbeil. Taf. I. Reise-Notizen aus Baden und dem Elsaß von Professor Laißle und Bauinspektor Rheinhardt
  • Beilage 4 zur 9. ordentl. Versammlung
  • Beilage 5 zur 10. ordentl. Versammlung. Hierzu Zeichnungsbeil. Taf. 2 Referat aus dem Engineering von 1875 über Faschinenbauten in Holland von Bauinspektor A. Rheinhard
  • Beilage 6 zur 11. ordentl. Versammlung. Hierzu Zeichnungsbeil. Taf. 3 Vortrag über die neue Irrenanstalt Schussenried, gehalten im Verein für Baukunde den 12. Mai 1877 von Baurath Bok in Stuttgart
  • Beilage 7 zur 12. ordentl. Versammlung Vortrag über die Entwicklung des Eisenbahnwesens in Württemberg, gehalten im Verein für Baukunde den 26. Mai 1877 von Oberbaurath v. Schlierholz in Stuttgart
  • Beilage 8 Bericht über die Ausstellung auf dem Gesammtgebiet des Ingenieurwesens, veranstaltet vom Verein für Baukunde vom 26. Mai bis 4. Juni 1877
  • Zu Beilage 8a Verzeichniß der bei der Ausstellung von Ingenieurarbeiten vertretenen Gegenstände
  • Zu Textbeilage 3. Zeichnungsbeilage 1 Skizzen zu den Reisenotizen aus Baden und Elsass
  • Zu Textbeilage 5. Zeichnungsbeilage 2 Skizzen von Faschinenbauten in Holland
  • Irrenanstalt Schussenried. Situationsplan
  • Sitzungs-Protokolle vom zweiten Halbjahr 1877.
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

49 
Oberbaurath v. Knall ist. Die Linie Thamm—Hellbraun 
bearbeitete jedoch generell zuerst Prof. Brey mann an der 
polytechnischen Schule und erst später im Detail v. Etzel. 
Die Ständeversammlung des Jahres 1845 erklärte sich, 
nachdem vorher Gelüste — das Gesetz vom 20. März 1843 
wieder umzustoßen — statt der Filsbahn die Remsbahn, statt 
der Ulm—Biberach—Friedrichshafener Bahn, die durch das 
Blau- und Donauthal über Buchau nach Friedrichshafen, statt 
auf Staatskosten durch Privatgesellschaften zu bauen, — auf 
getaucht , sowie die hiesige Bahnhos-Situirung und die Trace 
nach Cannstatt zu bekämpfen waren, — mit den von der Re 
gierung gethanen Schritten einverstanden und genehmigte im 
Laufe der Verhandlungen, für die Finanzperiode 1845/48 
den Bau 
1) der Eisenbahn von Ludwigsburg bis zur badischen Landes 
grenze, 
2) der Linie von Thamm bis Heilbronn (wobei Etzel den 
Abzweigepunkt gegen Westen jedoch von Bietigheim aus 
und den Enzübergang daselbst in Aussicht stellte), 
3) der Bahnstrecke von Eßlingen nach Plochingen, 
4) der Eisenbahn von Plochingen nach Ulm durch das Filz 
thal, 
5) der Eisenbahn von Ulm über Biberach nach Friedrichs 
hafen 
mit einer Etatssumme von 17,600,000 fl., per Jahr fast 6 Mil 
lionen, und machte zur vorläufigen Deckung des zunächst be- 
nöthigten Baues eine Anleihe von 7 Millionen Gulden. 
So war endlich durch entschiedenes Handeln und durch 
die richtige Wahl befähigter Männer nicht nur der Ansang zu 
den neuen Verkehrsanstalten gemacht, sondern auch die Vollen 
dung des ganzen Netzes dadurch garantirt und außer Frage 
gestellt. 
Durch die vorerwähnten Bauanlagen und Ausführungen 
waren die Hauptrichtungen vorgezeichnet und sichergestellt, es 
konnte sich nun nur noch um die Anschlüsse und die weitere 
Ausdehnung des Bahnnetzes durch Zweigbahnen handeln. 
Oberbaurath v. Bühler trat bei der K, Eisenbahnbau- 
Kommission aus und zum Ministerium des Innern über. 
Es fiel der Bau der Nord- und West- nebst Centralbahn 
dem Oberbaurath v. Etzel, der Ostbahn von Eßlingen bis 
Ulm dem Oberbaurath v. Knoll und der Südbahn Ulm bis 
Friedrichshafen dem Oberbaurath v. Ga ab, der am 9. März 
1846 in Dienste der Eisenbahnbau-Kommission trat, zu. 
Die Linie von Plochingen nach Eßlingen wurde am 
14. Dezember 1846, die Strecke Plochingen — Süßen am 
11. Oktober 1847, bis Geislingen am 14. Juni 1849, von 
da über die Alb nach Ulm am 29. Juni 1850; die Südbahn 
zuerst von Ravensburg bis Friedrichshafen am 8. November 
1847, von Bibcrach bis Ravensburg am 26. Mai 1849 und 
von Ulm bis Biberach am 1. Juni 1850 dem Betrieb über 
geben; in nordwestlicher Richtung aber von Ludwigsburg bis 
Bietigheim am 11. Oktober 1847, Bietigheim—Heilbronn am 
25. Juli 1848 eröffnet und nachdem im Dezember 1850 mit 
Baden wegen des Anschlusses bei Bruchsal ein Vertrag abge 
schlossen, wurde alsbald 1851 der Bau zwischen Bietigheim 
und Bruchsal begonnen und auch diese Bahn am 1. Oktober 
1853 dem Verkehr übeygeben. 
Der Bauaufwand auf diese Bahnen betrug 32,618,033 fl., 
pr. Meile 795,562 fl. oder 397,781 fl. per Bahnstunde, eine 
Summe, die gegenüber den zu überwinden gewesenen Schwierig 
keiten mäßig war, zudem die bairische Bahn pro Stunde auch 
auf 386,417 fl. zu stehen kam. 
Nun entstand bezüglich des Baues ein Stillstand; Ober 
baurath v. Knoll trat schon am 1. Juli 1850 zum Ministerium 
des Innern über und v. Etzel erhielt am 17. Juli 1853 Ur 
laub, um an die Spitze der schweizerischen Centralbahn und 
später der Kais. Franz-Joseph-Orientbahn in Wien zu treten, 
wornach er erst im März 1858 auf die ihm bis dahin vor 
behaltene Stelle förmlich Verzicht leistete. 
Oberbaurath v. Gaab war nun der einzige Oberingenieur 
über diese Stillstandsperiode, während welcher Zeit derselbe 
Vorarbeiten für die obere Neckarbahn, eine Verbindung zwischen 
Hellbronn—$aü gegen Crailsheim und von da gegen Aalen 
und das Remsthal nach Stuttgart, zwischen Aalen—Heidenheini 
und Lonsee inachte. 
Als der Bau der oberen Neckarbahn im Jahre 1856 be 
schlossen und v. Gaab über Gebühr in der Folge beschäftigt 
war, wurden als weitere Oberingenieure im Januar 1858 
Oberbaurath v. Morlok und im November 1858 v. Abel 
berufen, welche und zwar v. Morlok damals die Remsthal 
bahn und später die Bahn von Goldshöfe nach Mergentheim, 
von Jagstfeld nach Osterburken und von Aalen nach Heiden- 
hcim; v. Abel aber die Heilbronn—Haller Bahn und die nach 
Jagstfeld, von Zuffenhausen nach Calw, von Horb über Nagold 
nach Pforzheim und Pforzheim—Wild bad zur Tracirung und 
Ausführung übertragen erhielten, während Oberbaurath v. Klein, 
der bis entlang den mechanisch-technischen Theil besorgte, zum 
Vorstand der K. Eisenbahnbau-Kommission im November 1863 
ernannt wurde. 
Als sich im Lande sonst weitere Eisenbahnwünsche regten, 
welche Sc- Maj. König Karl bei seinem Regierungsantritt den 
25. Juni 1864, ebenso eifrig aufnahm und pflegte, als sein 
höchst seliger Herr Vater der König Wilhelm es stets gethan, 
und insbesondere der Eisenbahnbau in die Verwaltung des 
Ministeriums der auswärtigen Angelegenheiten, mit Herrn 
v. Varnbüler an der Spitze, im Spätjahre 1864 überging 
und zugleich der Bau vom Betrieb getrennt wurde, erhielt der 
Eisenbahnbau frischen Aufschwung, weshalb ein weiterer vierter 
Oberingenicur in der Person des jetzigen Oberbauraths 
v. Schlierholz im Juli 1865 in die K. Eisenbahnbau- 
Kommission berufen und diesem die Vorarbeiten der ober 
schwäbischen, der Donau- und Allgäubahn, sowie später, nach 
dem am 23. August 1869 erfolgten Tode des Oberbauraths 
v. Gaab die Linie Tuttlingcn-Jmmendingen und die Hohen- 
zollernbahn von Hechingen über Balingen und Ebingen nach 
Sigmaringen übertragen, wobei es sämmtlichen Oberingenieuren 
nebenbei nicht an einer Reihe von Vorarbeiten fehlte, wie denn 
auch derzeit 
v. Morlok die Gäubahn, 
v. Abel die Murrthalbahn, 
v. Schlierholz einen Theil der Hohcnzollernbahn und 
die Kißlegg—Wangencrbahn 
ausführen und von allen 3 weitere ausgedehnte Tracirungs- 
arbciten besorgt werden. 
Im Ganzen bauten bis dato: 
v. Etzel . . . 
. . 121,57 Kilometer, 
v. Knoll . . . 
. . 80,08 
v. Gaab . . . 
. . 306,26 
v. Morlok . . 
. . 311,47 
v. Abel . . . 
. . 258,52 
v. Schlierholz 
. . 229,52 
z»s. 
1307,42 Kilometer. 
Nach dieser geschichtlichen Darstellung darf ich zu 'er 
wähnen nicht unterlassen, daß dem württembcrgischen Eisen 
bahnbau zwar von der Zeit seines Beginnes unter v. Etzel 
und Knoll feste Grundsätze zu Grunde lagen, welche sich 
stets weiter entwickelten, feste Normalien aber für die Bear 
beitung der Entwürfe und Voranschläge, sowie für die Aus 
führung der Arbeiten erst beim Bau der Westbahn den 5. Juli 
1851 unter dem Vorsitze des Oberbauraths v. Etzel durch 
Baurath Cloß, die Bauinspektoren Beckh, Schlierholz und 
Presse! berathen uud zusammengestellt wurden, wie sie 
auch später den Entwürfen für die Schweizerische Central-, 
sowie die Kais. österr. Franz-Joseph-Orientbahn zu Grunde 
gelegt, in Württemberg aber je nach dem Fortschritt des Eisen 
bahnwesens weiter vervollständigt wurden und wohl — be 
stehend aus den Dicnstweisungen für Bauinspektoren und Bau-
	        

Downloads

Downloads

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext PDF (komprimiert) PDF (Originalgröße)
TOC
Mirador

Diese Seite

PDF Bild Vorschau Bild Klein Bild Mittel ALTO TEI Volltext Mirador

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Formate

METS METS (Gesamtwerk) MARC XML Dublin Core

Links

DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Welches Wort passt nicht in die Reihe: Auto grün Bus Bahn:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.