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Die Farbige Stadt (Jhg. 10, 1935-36)

Zugriffsbeschränkung

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Bibliografische Daten

Objekt: Die Farbige Stadt (Jhg. 10, 1935-36)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1751536429560
Titel:
Die Farbige Stadt
Erscheinungsort:
Berlin
Erscheinungsverlauf:
19XX
Untertitel:
eine Monatsschrift hrsg. vom Bund zur Förderung der Farbe im Stadtbild e.V
Signatur:
verschiedene Signaturen
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/

Band

Persistenter Identifier:
1751536429563_10_1935-36
Titel:
Die Farbige Stadt
Herausgeber:
Bund zur Förderung der Farbe im Stadtbild
Jahrgang/Band:
Jhg. 10, 1935-36
Verleger/Verlag:
Pontos-Verlag
Erscheinungsjahr:
1935-36
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/1104.4-10,1935/36
Lizenz:
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft Nr. 5, 20. August 1935
Strukturtyp:
Ausgabe

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die Farbige Stadt
  • Die Farbige Stadt (Jhg. 10, 1935-36)
  • Einband
  • Heft Nr. 11, 20. April 1935
  • Gestaltung der Reklame im Stadtbild
  • Heft Nr. 2, 20. Mai 1935
  • Heft Nr. 3, 20. Juni 1935
  • Heft Nr. 4, 20. Juli 1935
  • Heft Nr. 5, 20. August 1935
  • Heft Nr. 6, 20. September 1935
  • Heft Nr. 7, 20. Oktober 1935
  • Heft Nr. 8, 20. November 1935
  • Heft Nr. 9/10, 20. Januar 1936
  • Heft Nr. 11, 20. Februar 1936
  • Heft Nr. 12, 20. März 1936
  • Inhaltsverzeichnis des Jahrganges 1935-36
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

Trennen wir die feindlichen Brüder aber durch 
einen unbunten — also weißen, grauen oder 
schwarzen — Streifen, dann verliert sich die Un- 
klarheit, ja, die beiden Farben werden durch die 
„neutrale Grenze“ in ihrer selbständigen Wirkung 
nur noch gesteigert, Schwarz hebt ihre Helligkeit, 
Grau ihren Charakter, neben Weiß wirken sie 
dunkler. Die Feindschaft der anderen Farbenpaare 
ist nicht so ausgesprochen wie gerade bei Rot und 
Grün; dazu trägt die größere Verschiedenheit in 
ihren Helligkeiten bei. Blau ist dunkler als Orange, 
Violett dunkler als Gelb; bei dem ersteren kommt 
noch hinzu, daß auch die Wärmegrade entgegen- 
gesetzt sind, die Kontrastierung ist bei Blau— 
Orange eine vollständige. 
Die Helligkeit der Farben bedeutet uns also 
doch sehr viel! Warum eigentlich erscheint uns 
Gelb so hell? Oder erscheint es uns im wandelnden 
Licht des Tages nicht immer gleich hell, Blau nicht 
immer gleich dunkel? 
Betrachten wir Gelb am Abend oder Morgen, 
dann wird es anders erscheinen als am Tage. 
Wenn wir von Farben reden, müssen wir uns dar- 
über einig sein, daß es sich um die Farbe bei 
klarem Tageslicht handelt. 
Aber noch eines: Wir haben gesehen, die Farben 
sind verschieden hell — was liegt da näher als zu 
fragen, ob diese Helligkeiten nicht irgendwie zu 
schätzen sind? Es ist doch bei der Verteilung der 
Farben sehr notwendig, zu wissen, in welchem 
Maße die Farbe von der Helligkeit beherrscht oder 
gar beeinträchtigt wird! Eine Schätzung in den 
Hauptfarben Gelb, Rot und Blau ergibt ungefähr 
das Zahlenverhältnis 3 :5 :8; das heißt, wir brauchen 
nur drei Teile Gelb, um die Leuchtkraft von Rot mit 
fünf und von Blau mit acht Teilen zu erreichen. 
50 finden wir, wenn wir die Hauptfarben, ent- 
sprechend ihrer Leuchtkraft auf den Kreis verteilen, 
eine neue Ordnung, bei der Gelb mitsamt dem Rot 
soviel Raum zukommt, wie Blau allein inne hat. 
Mischen wir nun die Hauptfarben und bekommen 
daraus die Nebenfarben, so werden diese sich in 
ihrer Kreisausschnittsgröße leicht aus der alge- 
braischen Summe der Mischfarben errechnen lassen; 
daraus ersehen wir schließlich, daß Rot und Grün 
mit 5 und 5,5 nahezu gleich sind, was wir auch 
schon auf anderem Wege erkannt hatten, Blau und 
Orange mit 8 und 4, sich in der Helligkeit also 
wie 2:1 verhalten, und Violett und Gelb mit 6,5 
und 3 die größten Helligkeitsgegensätze darstellen. 
Was wir vor allen Dingen aus diesen Fest- 
stellungen lernen sollen, ist der einfache Satz, daß 
es Ohne Licht keine Farbe gibt, daß also das Licht 
von allererstem Wert für die Bedeutung der Farbe 
ist, Und noch ein weiteres lernen wir: daß nämlich 
lie hellere Farbe sich stets vor die dunklere drängt, 
'mmer nach dem Vordergrund hin; ins tönende 
ibersetzt, sich lauter gibt als die anderen. Es ist 
also durchaus zu verstehen, daß ich ein Haus, 
yelches seiner Lage entsprechend schon als ein Be- 
sonderes beachtet werden will, auch noch durch 
ainen gelben Anstrich von dem Hintergrund löse. 
Die Hausmasse im Hintergrunde wieder würde ihre 
Aufgabe, Hintergrund zu sein, dann gleichfalls am 
besten erfüllen, wenn sie sich in das ungesprächige 
3lau hüllte. Natürlich würde statt des Gelbes im 
Vordergrund auch Weiß möglich sein, aber doch 
aur hinsichtlich der Helligkeit, nicht des Charakters, 
denn die unbunte Farbe Weiß ist schweigend, wie 
las Schwarz, wenn sie auch im Spiel mit der Sonne 
'hre schweigende Kälte verliert. Ja, sogar am selben 
Jaus werden wir durch verschiedene Farbgebung 
las Vorn und Hinten unterstreichen können — 
30 etwa, wenn an einer Hausfront massive Erker 
ıngebracht sind; in diesem Falle werden wir diese 
Zrker gelblich halten und den Hintergrund, also 
die eigentliche Hauswand, bläulich. Würden wir 
es umgekehrt tun, dann würden die blauen Erker 
wie fremde Anhängsel vor der helleren Wand 
stehen oder hängen und auf uns einen anorganischen 
Eindruck machen. 
Zwei-, Drei- und Mehrklänge. ; 
Mit unserer Betrachtung der beiden Farben 
Gelb und Blau haben wir uns schon in das eigent- 
iche Gebiet der Malerei — im Gegensatz zum 
»loßen Anstrich — begeben, das sich in der Haupt- 
sache mit den Verhältnissen der Farben unterein- 
ınder befaßt. Bleiben wir zunächst noch bei den 
‚einen Buntfarben, und wagen wir uns noch nicht 
n das unendliche Gebiet der Mischungen mit den 
unbunten, so müssen wir uns zunächst fragen: 
Wie steht es denn mit der Schönheit dieser Farb- 
xompositionen? Was ist eigentlich Schönheit? Ist 
‚schön‘“ nur das, was uns gefällt? Wir lächeln 
iber manches Menschenkind, das sich mit Hilfe 
eines besonders auffallenden Farbenschmucks 
‚schön“ gemacht hat. Es muß also doch ein Gesetz 
zeben, dem die Schönheit und Häßlichkeit unter- 
stehen, auch in der Farbe — was ist das für ein 
Gesetz? 
Es ist in der Tat nicht schwer, in unserem 
Farbenkreis etwa zu Orange die zugehörigen „Drei- 
länge“ oder „Vierklänge‘“ zu finden — bei den 
Dreiklängen rücken wir den Zeiger der Deckscheibe 
von Orange um 360 (in soviel Grade ist der Kreis 
eingeteilt) dividiert durch 3, also um 120 Grad 
nach beiden Seiten weiter und finden Grün und 
Violett. Bei Vierklängen rücken wir ihn um 90 
Grad und finden entsprechend Gelbgrün, Blau und 
'
	        

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