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Versammlungs-Berichte / Württembergischer Verein für Baukunde in Stuttgart (1888)

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Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Jahreshefte der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg (Bd. 140, 1985)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1466506725020
Titel:
Monatsschrift des Württembg. Vereins für Baukunde in Stuttgart
Erscheinungsort:
Stuttgart
Frühere Titel:
Sitzungs-Protokolle / Verein für Baukunde in Stuttgart (1870-1884)
Versammlungs-Berichte / Württembergischer Verein für Baukunde in Stuttgart (1885/86-1892)
Signatur:
verschiedene Signaturen
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1466506725020_1888
Titel:
Versammlungs-Berichte / Württembergischer Verein für Baukunde in Stuttgart
Untertitel:
: aus dem Vereinsjahr ...
Jahrgang/Band:
1888
Verleger/Verlag:
W. Kohlhammersche Buchdruckerei
Erscheinungsort:
Stuttgart
Umfang:
42 Seiten
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
1Ba 280-1888
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Einband

Strukturtyp:
Einband

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Jahreshefte der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg
  • Jahreshefte der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg (Bd. 140, 1985)
  • Einband
  • Titelseite
  • Hinweis zum Erscheinen
  • Inhalt
  • Aktuelle Beiträge
  • Unsere Welt zwischen Mangel und Überfluß - Energie, Rohstoffe, Umwelt
  • Die abbildenden Systeme in den Superpositionensaugen von Arthropoden
  • Abhandlungen
  • Nachrufe
  • Berichte
  • Inhalt

Volltext

Unsere Welt zwischen Mangel und Überfluß 
reperioden ebenso Umweltkatastrophen wie Erdbeben oder Vulkanausbrüche 
— alles Folgen ungleichgewichtiger natürlicher Energieprozesse. 
Am Ablauf des langen Evolutionsprozesses unserer Erde ist der Mensch das 
Lebewesen, welches zum ersten Mal in der Lebensgeschichte der Erde die Fä- 
higkeit erwarb, seine eigene Öko-Nische, in der er lebt, zu verändern und zu 
verbessern. Wenn wir den Darwinschen Gesetzen folgen, dann wissen wir, 
daß die Erweiterung unserer eigenen Öko-Nische nur auf Kosten der Umwelt, 
auf Kosten anderen Lebens, welches an der Grenze seiner Existenzfähigkeit 
lebt, geschehen kann. Wir haben Technik, in avancierter Weise seit dem 2. 
Weltkrieg, drastisch eingesetzt, um unsere Lebenssphäre, unsere Oko-Nische 
auf dem Planeten zu erweitern. Aber, getreu den Darwinschen Gesetzen, hat 
folglich die Weltbevölkerung in unglaublicher Weise zugenommen. Ein sol- 
cher Vortrag wäre unvollständig, würde er nicht auf diese, wie ich meine, 
größte Gefahr, die uns allen begegnet, besonders hinweisen. Darf ich deshalb 
rekapitulieren: Über Millionen von Jahren — Menschen gibt es etwa seit 3 Mil- 
lionen Jahren auf der Erde — erreichte die Weltbevölkerung im Jahre 1650 eine 
halbe Milliarde. Im Jahre 1800, das war die Zeit Napoleons, war es schon 1 
Milliarde, Mit Beginn des 2. Weltkrieges, 1939, lebten 2% Milliarden Menschen 
auf der Welt, und im Jahre 1985, praktisch heute, sind es 5 Milliarden, und im 
Jahre 2020 werden es 10 Milliarden sein. In den letzten 40 Jahren hat sich die 
Menschheit verdoppelt, und alles spricht dafür, daß dieser Prozeß weitergehen 
wird. Wir wissen keine Antwort darauf, wie wir dieser Entwicklung Einhalt 
gebieten sollten. Die Weltbevölkerungsexplosion, die sich in dieser drastischen 
Weise in den Entwicklungsländern, und dort bei den Armsten der Armen, 
vollzieht, ist vorprogrammiert. Wenn wir uns nun vorstellen, daß jeweils zwei 
lebende Menschen zwei Nachkommen hätten, das ist wohl das mindeste, was 
man zugestehen muß — in Wirklichkeit sind es ja viel viel mehr — dann hätte 
das zur Konsequenz, daß sich auch dann die Weltbevölkerung in 50 Jahren ver- 
doppeln würde. Und zwar liegt das daran, daß die Hälfte aller Menschen heute 
jünger ist als 21. Das sind allein 2% Milliarden. Wenn nur sie sich in den näch- 
sten 21 Jahren verdoppeln, sind es schon 5 und nach einer weiteren Generation 
10 Milliarden. Die Entwicklung in den Industrieländern hat gezeigt, daß die 
Bevölkerungsexpansion synchron mit wachsendem Wohlstand zum Stillstand 
gekommen ist. Also, das ist meine Vorstellung, muß Wohlstand in Grenzen 
auch für die Dritte Welt angestrebt werden, um dieses größte Problem, näm- 
lich die Bevölkerungsexpansion, in den Griff zu bekommen. Wird uns das 
über den Wohlstand nicht gelingen, dann werden die Ärmsten der Armen über 
billige Arbeitskräfte, sprich über viele Kinder, weiterhin versuchen, ihre Pro- 
bleme, auch die Probleme der Altersversorgung, zu lösen. 
Um der wachsenden Weltbevölkerung nun aber Brot und Arbeit zu geben, 
müssen mehr Düngemittel und mehr Maschinen eingesetzt werden, und es 
muß vor allen Dingen, ich sage das mit aller Deutlichkeit, extrem mehr Ener- 
gie produziert werden. Wir empfinden, daß das Waldsterben bei uns ein alar- 
mierendes Signal ist. Unbestreitbar richtig. Und wir kennen auch die Zusam- 
menhänge, die zwischen dem Waldsterben, der Energieproduktion, der 
Forstwirtschaft usw. bestehen. Aber wer macht sich denn wirklich klar, daß 
das Waldsterben bei uns doch nur ein winziger Bruchteil von dem ist, was auf 
Ih. Ges. Naturkde. Württ. 140 11985
	        

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