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Die Architektur der Renaissance in Schweden

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Die Architektur der Renaissance in Schweden

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1466506725020
Titel:
Monatsschrift des Württembg. Vereins für Baukunde in Stuttgart
Erscheinungsort:
Stuttgart
Frühere Titel:
Sitzungs-Protokolle / Verein für Baukunde in Stuttgart (1870-1884)
Versammlungs-Berichte / Württembergischer Verein für Baukunde in Stuttgart (1885/86-1892)
Signatur:
verschiedene Signaturen
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1466506725020_1888
Titel:
Versammlungs-Berichte / Württembergischer Verein für Baukunde in Stuttgart
Untertitel:
: aus dem Vereinsjahr ...
Jahrgang/Band:
1888
Verleger/Verlag:
W. Kohlhammersche Buchdruckerei
Erscheinungsort:
Stuttgart
Umfang:
42 Seiten
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
1Ba 280-1888
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Ausgabe

Titel:
Versammlungs-Berichte für 1888. (Ganzer Jahrgang.)
Strukturtyp:
Ausgabe

Artikel

Titel:
Vereinsbeamte für die beiden Jahre 1887 und 88. Vereinsbeamte für die beiden Jahre 1889 und 90.
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die Architektur der Renaissance in Schweden
  • Einband
  • Titelseite
  • Widmung
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abbildungsverzeichnis
  • I. Die Wasaperiode : Früh- und Hochrenaissance (bis 1650)
  • 1. Die Zeit und die Persönlichkeiten
  • 2. Allgemeiner Charakter der Kunst
  • 3. Die Baudenkmäler
  • A. Gripsholm (Södermanland)
  • B. Wadstena (Prov. Östergötland)
  • C. Kalmar (Prov. Småland)
  • D. Landschlösser aus dem XVI. Jahrhundert (Torpa, Rydboholm, Tynnelsö)
  • E. Schloß Tidö (Westmanland)
  • F. Stockholmer Privatgebäude
  • G. Adelsschlösser in Schonen (Skåne)
  • H. Stockholmer Kirchenbauten
  • I. Landkirchen
  • K. Die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit zu Kristianstad, Schonen
  • L. Kirchliche Gegenstände
  • M. Grabdenkmäler
  • II. Die Karolinische Periode : Klassische Spätrenaissance (1650 - 1720) ; nebst Anhang: Rokoko (1720 - 1760)
  • 1. Die Zeit und die Persönlichkeiten
  • 2. Allgemeiner Charakter der Kunst
  • 3. Denkmäler
  • Register

Volltext

und einer Reihe von Kartuschen verziert, in denen noch das Beschlagornament vorherrscht. Hier liest man 
u. a. den Wahlspruch des Königs: Gloria Altissimo Suorum Refugio, die eine Anspielung auf seinen 
Namen und Titel enthält: G(ustavus) A(dolphus) S(uecorum) R(ex). — Diesen Kartuschen entsprechen 
unter den Fenstern dreieckige von Schnörkelwerk umgebene Schilder mit den Inschriften: 
In angustiis intravit — Pietatem amavit. — Hostes prostravit — Regnum 
dilatavit — Suecos exaltavit — Oppressos liberavit — Moriens triumphavit. 
(Abbildg. io.) 
Auch in der Dachanordnung ist die Kapelle als selbständiges Gebäude charakterisirt. 
Ueber dem Chorschlusse ragt eine kleine Kuppel empor mit laternenähnlichem, ziemlich 
hohem Tambour und gekrönt von einer eisernen Stange mit dem goldenen Bilde des 
Abbildg. 74. Fensterkonsole 
Pelikans, der sein Blut für die Jungen vergiefst. Das Innere ist sehr einfach; schlichte, Grabkapelle König Gustav 
•r •• 1 ttt" _ . . Adolfs, Stockholm. 
weilsgetunchte Wände tragen zwei Gewölbe mit tiefen Kappen. Gegen die Kirche 
öffnet sich die Kapelle mit einem grofsen Bogen, der durch ein eisernes Gitter abgeschlossen ist. Es ; 
bestand ursprünglich die Absicht, hier eine Bronzebüste des Königs aufzustellen, vielleicht die, welche sich 
z. Z. mit den Inschriften Georg Petel ad viv sculp. 1632. Christof Neidhart in Augsburg gos 
mich 1643, im Nationalmuseum befindet. Als selbständige, von der Architektur des übrigen Gebäudes 
unabhängige Schöpfung ist die Gustav Adolfs-Kapelle eine der frühesten in Schweden, und in dieser Hin 
sicht von Bedeutung als Vorbild einer Menge späterer Anlagen. 
Quellen: Upmark G.: Tyska Kyrkan, Stockholm (Jul 1889). Eigene Archivstudien. — Mittheilungen des Architekten Prof. 
E. A. Jacobsson. — Brunius: Konstanteskningar 1851. — Witting: St. Jacobs Minne 1771. — Ltideke: Tyska Kyrkan 1823. — 
Rothhieb: Beskrifning öfver Kongl. Riddarholms Kyrkan. 1822.
	            		
6 i »ajpifc •Pift # % lafilMl HÄ. I. LANDKIRCHEN. TYRESÖ. Der Herrensitz dieses Namens mit seiner kleinen hübschen Kirche liegt 20 km südlich von Stockholm in Södertörn. Das Gut Tyresö war im XVI. Jahrhundert aus dem Besitz der Familie Bielke an die Oxenstiernas übergegangen und wurde anfangs des folgenden Jahrhunderts Eigenthum des späteren Reichs- truchsefs Gabriel Gustafsson Oxenstierna, des jüngeren Bruders des Reichskanzlers. Es wurde damals zu der Gemeinde Oesterhanninge gerechnet; da aber die Entfernung von der Gemeindekirche mehr als 20 km betrug, erhob man im Jahre 1633 Tyresö mit Umgebung zu einem eigenen Kirchspiel. Sechs Jahre später, 1639, wurde die jetzige Kirche gegründet und im folgenden Jahre vollendet. Die Einweihung fand am 9. März 1641 im Beisein der jungen Königin Christine und in Verbindung mit der feierlichen Beisetzung des 1640 verstorbenen Reichstruchsefs Statt. Abbildg. 76. Kirche za Tyresö. 1639-1640. Der Leiter der Bauarbeiten war nach Angabe einer noch in der Kirche aufbewahrten Inschrifttafel Hans Ferster, ein Deutscher, den wir ein paar Jahre später am Bau der Jakobskirche in Stockholm thätig finden, und der 1652 die Christinenkirche in Falun vollendete. Ob auch der Plan der Kirche zu Tyresö von ihm selbst herrührt, mufs dahingestellt bleiben. Man könnte ihn sonst vielleicht auf den Strafsburger Meister Hans Jakob Kristier zurückführen, der für den Schwager des Reichstruchsefs, den Reichsfeldherrn Jakob De la Gardie thätig und zu eben dieser Zeit mit dem Umbau der deutschen Kirche in Stockholm beschäftigt war. Die von Hans Ferster erbaute Kirche zu Tyresö darf sowohl nach ihrem Gesammtplan als in Bezug auf ihre Einzelheiten zu unseren bemerkenswerthesten Baudenkmälern gezählt werden. Sie ist die am besten erhaltene ihrer Art aus der Wasaperiode und besonders typisch, da sie mit einem gewissen Reich thum, dazu in kurzer Zeit und ohne Unterbrechung erbaut worden ist. Neben den schon erwähnten Stock holmer Kirchen sowie den Kirchen zu Mariestad und Falun ist sie ein bezeichnendes Beispiel von der Zähigkeit, mit der sich die mittelalterlichen Ueberlieferungen in der kirchlichen Architektur erhielten. Ob wohl sie im Zeitalter des grofsen protestantischen Weltkrieges entstanden ist, ist sie doch wesentlich als ein Ausläufer der katholischen Gothik des späten Mittelalters zu betrachten. Der Grundplan zeigt ein einschiffiges Langhaus mit dreiseitig abgeschlossenem Chor im Osten. An der Nordseite kommt dazu eine Sakristei, im Westen ein ursprünglicher viereckiger I hurm. Das Baumaterial ist rother Ziegel mit Haustein für die ornamentalen Theile. — Die Gewölbe im Inneren sind wie in den gleichzeitigen Stockholmer Kirchen reich und abwechselnd durch stark ausladende Rippen gegliedert, die von zierlichen Dreiviertelsäulen ausgehen. Die reichen Kapitäle korinthischer Ordnung zeigen im Chore die Wappen der Oxenstierna und De la Gardie in das Laubwerk hineinkomponirt. Die hohen und weiten Fenster schliefsen im Spitzbogen und sind durch je zwei Pfosten in drei Fächer getheilt, die nach oben durch einfaches Mafswerk verbunden sind. Den Gewölbansätzen und den W andsäulen im Innern ent sprechen nach aufsen kräftige Strebepfeiler; über diesen läuft um das Gebäude ein Dachtries, der tiüher vielleicht durch Bemalung hervorgehoben war. Im Winkel zwischen I hurm und Langhaus springt an der Südseite ein kleiner Treppenthurm mit „Wendelstein“ hervor. — Der Hauptthurm wie das Dach sind nach einer Feuersbrunst, die am 27. Juni 174® diese 1 heile der Kirche verheerte, vielfach verändert und \erein- 16

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