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ARCH+ : Studienhefte für architekturbezogene Umweltforschung und -planung (1969, Jg. 2, H. 5-8)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

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Bibliografische Daten

fullscreen: ARCH+ : Studienhefte für architekturbezogene Umweltforschung und -planung (1969, Jg. 2, H. 5-8)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1466506725020
Titel:
Monatsschrift des Württembg. Vereins für Baukunde in Stuttgart
Erscheinungsort:
Stuttgart
Frühere Titel:
Sitzungs-Protokolle / Verein für Baukunde in Stuttgart (1870-1884)
Versammlungs-Berichte / Württembergischer Verein für Baukunde in Stuttgart (1885/86-1892)
Signatur:
verschiedene Signaturen
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1466506725020_1898_1904
Titel:
Monatsschrift des Württembg. Vereins für Baukunde in Stuttgart
Jahrgang/Band:
1898-1904
Verleger/Verlag:
F. Weise's Hofbuchhandlung in Stuttgart (bis 1900); Süddt. Verl.-Anstalt, München (ab 1901)
Erscheinungsort:
Stuttgart
Umfang:
getr. Zählung
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
2Zb 8710-1898/1904
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 9
Strukturtyp:
Ausgabe

Artikel

Titel:
Die Klosterkirche in Reichenbach
Autor:
Sauter, Carl von
Strukturtyp:
Artikel

Bildbeschreibung

Titel:
Klosterkirche Reichenbach. Fotografie (Ansicht), Grundrisszeichnung
Strukturtyp:
Bildbeschreibung

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
  • ARCH+ : Studienhefte für architekturbezogene Umweltforschung und -planung (1969, Jg. 2, H. 5-8)
  • Heft 5: Planungstheorie
  • Heft 6: Kybernetik, EDV, Programmplanung
  • Heft 7: Alternativen der Planung, Entscheidungsmodelle - zur Theorie der Praxis
  • Heft 8: Semiotik, EDV, Bewertungsverfahren
  • Abriß der Semiotik
  • Entwicklung einer Klassifikationstechnik zur Beschreibung der Disziplin Umweltplanung
  • Randlochkarten-Dokumentation mit sprachlicher Kodierung
  • Dokumentations- und Informationsstelle für Planungsfragen am Institut für Orts-, Regional- und Landesplanung der ETH Zürich
  • Advozierende Planung
  • The Role of Model in Urban Planning
  • Abstraction, Vertification and Validation in Urban Simulation
  • Verfahren zur Beurteilung von Wettbewerbsentwürfen
  • Visuelles Projekt 3
  • Berichte
  • Diskussion
  • Autoren
  • Register für den 2. Jahrgang (Heft 5 bis 8)

Volltext

generalisiert werden. Die Fehlerwahrscheinlichkeit 
nimmt bei einer Kombination solcher Patterns rapide zu. 
Die Technik der Bewertung und Nachprüfbarkeit ist un- 
genügend entwickelt. 
2. Wie werden die Patterns definiert, wie ihre Abgren- 
zung? Wie können sie tatsächlich Systeme erzeugen, die 
mehr als die Aufsummierung ihrer Teile sind? 
3. Die beabsichtigte Beteiligung des Volkes an der Kri- 
tik der Patterns ist unrealistisch; zu viele Entscheidungs- 
schritte sind notwendig, so daß diese Art von Planung 
doch wieder kein Gegenstück zur Planung von oben 
darstellt . 
4. Zuletzt bleibt dann immer noch die Frage der ökono- 
mischen Realität: nach dem Prinzip von Mangel und Er- 
satz. Man kann nicht alles haben, ob man nicht etliches 
aufgeben muß, um etwas anderes dafür zu erhalten? 
M. Danielson: 
5. stellte im gleichen Sinne die Frage nach den Priori- 
täten der Forderungen, die im Clinch der Politik nie 
gleichrangig wären. 
6. Pessimismus über die Realisationsmöglichkeiten solcher 
Forderungen zeigt die Erfahrung, daß eine zunehmende 
Frustration gerade dort viel wahrscheinlicher ist wo be- 
reits Mangel herrscht. 
M. Lipsky: 
7. hielt Alexanders Verfahren zugute, daß es wenigstens 
die Annahmen zeige, unter denen Pläne überhaupt ge- 
macht werden. 
Das Mißtrauen der Kritiker gegen die Formulierung der 
Patterns - obgleich ihr Inhalt ganz einleuchtend er- 
schien -, gegen ihre Nachprüfbarkeit und gegen ihre 
Akkumulationsfähigkeit zu einem Ganzen vom Lager der 
"hard sciences" her, scheint vor allem auf die instinktive 
Abneigung gegen die gegenständliche, anschauliche 
Definition zurückzuführen zu sein, mehr noch gegen den 
therapeutischen Unterton und gegen ihre geheimen idea- 
listisch-metaphysischen Verflechtungen. 
Freilich dürften Patterns, angemessen formuliert, ein 
ungleich wirksameres Entwurfswerkzeug sein als Gebäu- 
delehren auf der Grundlage des Neufert-Kataloges; sie 
könnten Programmierungen von Alternativen ermöglichen 
und deren Bewertungen einheitlich durchführen. Sie sol- 
len aber bei Alexander vor allem ein Werkzeug sein, die 
vergessene (oder gemiedene) Emanzipation des Menschen 
in einem durchgearbeiteten Plan zu verwirklichen, die 
Dynamik der menschlichen Entwicklungsstadien ernst zu 
nehmen und ihnen gewisse Chancen zur Entfaltung zu 
geben; Umweltplanung als eine Hilfe zur Entwicklung 
des Selbst. 
Gerade hier aber warnte seinerzeit A. Mitscherlich vor 
der Täuschung, Institutionen, die wir uns privat oder 
durch die Öffentlichkeit schaffen, könnten automatisch 
unsere Probleme lösen; vielmehr projizieren wir unsere 
Probleme, deren Bewußtwerden schmerzen würde, in 
Form bequemer Pseudolösungen in die Institutionen, die 
wir uns schaffen. Nehmen wir Alexanders Beispiel Nr. 
20, so finde ich es sehr fraglich, ob das "Durch-Leben" 
des Todes durch die Einrichtung von ausgedehnten Be- 
erdigungszeremonien erledigt werden kann. Man erinnere 
sich an den amerikanischen Film "The Loved Ones", der 
sarkastisch die sentimentalische "Weg-Rituvalisierung" 
(Mitscherlich) des unausstehbaren, jedoch theatralisch 
vorgeheuchelten Schmerzes demonstrierte, wobei die 
unheimliche und uneingestandene Todesangst um so un- 
verrückbarer bestehen blieb. Mir scheint die Konzeption 
kollektiver Institutionen als therapeutisches Mittel, 
sozio-psychologische Probleme zu lösen, vergleichbar der 
Medizin, die die Symptome kuriert anstatt die Ursachen. 
Bestand doch die Meisterschaft des Schwertfechters und 
Bogenschützen in Japan nicht etwa in seiner Treffsicher- 
heit, sondern im Durchstanden- und Überwunden-Haben 
der Todesangst, allerdings mittels des Schwertes und des 
Bogens in jahrelanger Übung. 
Dann wird, so scheint mir, ohne subtile Unterscheidun- 
gen die Relation Physical setting (1) - behavior (activity) 
(2) - role (social, psychological) (3) sehr einseitig ver- 
einfachend als nicht umkehrbarer Einwirkungsmechanismus 
konstituiert, indem die Materie als Beeinflusserin des 
Geistes fungiert. Das Pattern Nr. 1 wird folgendermaßen 
kreiert: physische Schranken (1) helfen zur Konstitution 
von Subkulturen (2); Subkulturen (2) helfen zur Charak- 
terformation (3). Größere Wahlfreiheit (2) führt zu Selbst- 
Aktualisierung (3). Wobei die jeweils niedrigere Stufe 
(1 bzw. 2) aktiv hilft, die passivere, höhere Stufe (2 
bzw. 3) zu erzeugen. 
War das erklärte Ziel, mehr Aktionsmöglichkeiten, ja 
dem in dauernden persönlichen Krisen stehenden Men- 
schen ein größeres institutionelles Repertoire zu schaffen 
so dürfte die ausspezifizierende und dabei isolierende 
Formierung der Patterns in der Realisierung (Alexanders 
vorgestellte Modellstadt) gerade nicht die erwünschte 
endlose Wahlfreiheit und Spontaneität gewähren. Ihre 
Ausdehnung und Isolierung im Raum macht vielmehr ein 
zeitliches Neben- oder Ineinander unmöglich. Der alte 
Vers "sie konnten zueinander nicht kommen, das Wasser 
war viel zu tief" verwirklicht sich in der Supermetropole 
Tokyo; das "tiefe Wasser" ist die Zeit-Not- 
Bleibt aber noch immer die Frage, auf welche Ebenen 
physische Umwelt und menschliches Verhalten bezogen 
zu denken sind. Mir erscheint es mindestens auf drei 
Ebenen sinnvoll. 
Stellte man Patterns zusammen auf der Ebene der physi- 
schen Qualitäten der Objekte (reflektierend ihre Einwir- 
kung auf den Organismus), so daß sie als betast- und 
betretbare Begrenzungen oder Verschlüsse auftreten, so 
müßten Soziogramme für die verschiedenen psychologi- 
schen Entwicklungsstadien in ihren sozialen Rollen in 
Sätze der Topologie übergeführt werden (z.B. bei Nr. 4 
8. 11). 
Suchte man Patterns auf der Ebene der Aktivitäten (re- 
flektierend die Chancen zu Wahlfreiheiten in Prozessen 
der Produktion, des Konsums oder des Spieles), wo die 
Verteilung, das Arrangement der Objekte interessiert in 
Hinsicht auf Auswahl- und Entscheidungsvorgänge im 
Zusammenhang individueller Erwartungen und sozialer 
Rollen, müßte die Umwelt als Kommunikationssystem er- 
fFaßt werden, entlang seiner Wegesysteme, Verzweigun- 
gen und Repertoires (2) (Nr. 1, 2, 3, 10, 11, 13, 15). 
Um schließlich die Welt auf der Ebene der Zeichen zu 
erfassen (reflektierend auf den subjektiven Informations- 
gewinn), auf der Ebene ihrer Ästhetik, ihrer Bedeutungen 
und ihrer Imperative, auf der Ebene ihrer Form, in die 
wir unsere Sehnsüchte und Hoffnungen hineinprojizieren 
{Nr. 16-20), bedarf es einer subtilen Semiotik, deren 
formaler Charakter konstruktive Möglichkeiten erst zu- 
gänglich machte, damit Architektur - nach der Feststel- 
ARCH+ 2 (1969) H.8
	        

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